Gute Neuigkeiten, liebe Leute. Ihr könnt zwei Helden für Heroes of the Storm gratis abstauben. Alles, was ihr dafür tun müsst, findet ihr in folgenden beiden Videos. Li Li:
Sonya:
Ihr könnt noch bis zum 31.7.2015 gewinnen! Viel Glück!
Wer meine Blogs und meinen YouTube-Kanal schon etwas verfolgt hat, dem ist bestimmt aufgefallen, dass ich schon immer eher der Konsolen-Zocker war. Außer natürlich World of Warcraft. Die personifizierte Pixel-Sucht. Sei es drum, neben meiner PS4 und meiner Xbox One lief der PC eher selten. Das scheint sich langsam zu ändern. Besser spät als nie
Ich muss zugeben, dass ich das ein oder andere Streitgespräch mit Vertretern der PC-Fraktion hatte. Konsolen sind geil und der PC scheiße - das war grob gesagt lange meine Meinung. Dann kam World of Warcraft. Dann Diablo. Dann Starcraft. Dann Hearthstone. Gut, alles nur Blizzard-Spiele, keine große Sache. Mit Cities: Skylines, H1Z1, DayZ und Formel 1 2014 kamen zuletzt aber überraschend viele Spiele zu meiner PC-Sammlung hinzu. Vollkommen ungewohnt.
Normalerweise hätte ich diese Anzahl an PC-Spielen nur geschafft, wenn Blizzard neue WoW-Addons oder Diablo- und Starcraft-Spiele auf den Markt gebracht hat. Mehr als zehn Euro für ein anderes PC-Spiel als WoW? Bis vor kurzem unmöglich. Aber ja, irgendwann ist immer das erste mal. Und ich muss zugeben: Ich bin begeistert. Auch wenn ich gefühlt zehn Jahre zu spät die Begeisterung erfahre, die ein normaler PC-Spieler hat. Manchmal bin ich halt ein Spätzünder.
Soooo viele Möglichkeiten!
Was ich als Konsolen-Zocker immer geschätzt habe: Disc kaufen, einlegen, zocken. That´s it. Mittlerweile muss man jedoch viel Geduld mitbringen, die Xbox lädt teilweise Update-Dateien von über 30 GB herunter. What the fuck? Wofür kaufe ich da überhaupt die Retail-Version? Bei meiner schlechten Internet-Leitungen sind diese Downloads einfach zum k... heulen. Wobei dieses Problem eher exklusiv auf der Xbox vorhanden ist. Sony liefert kleinere Downloads und man kann währenddessen trotzdem zocken.
Der Vorteil der Konsolen gegenüber dem PC, dass man nix installieren muss, fällt also flach. Die deutlich bessere Grafik des PC´s ist für mich kein Kriterium, da ich einfach keine 1000-Euro-Grafikkarte besitze, um jeden neuesten Knüller auf höchsten Einstellungen und am besten 100 FPS spielen zu können. Dafür hat es mir etwas anderes angetan: Das Modden.
Traurig, aber wahr: Bis Ende letzter Woche habe ich noch nie in meinem Leben ein Spiel gemoddet. Warum auch, geht auf Konsole eh nicht. Die Möglichkeiten, die man als PC-Spieler damit aber hat, sind sehr beeindruckend und machen ein ohnehin schon gutes Spiel noch spaßiger.
Bleibt für mich zu rekapitulieren: Sony hat für immer einen Platz in meinem Zocker-Herzen, die neueste Playstation ist auch zukünftig Pflicht. Da die Xbox One jedoch so grandios frustrierend ist und ich im Jahre 2015 auch endlich mal die Vorzüge eines PC´s erkannt habe, steht fest: Demnächst wird ordentlich in einen neuen Computer investiert!
Ich muss zugeben, dass ich mir für das Spiel keinerlei Reviews durchgelesen habe und nur vereinzelt Meinungen zu dem neuen Battlefield aufgeschnappt habe. Das Feedback war nicht immer positiv, einige Spieler kritisierten das neue Setting, andere die Auswahl an Modi im Multiplayer. Nachdem ich das Spiel jetzt in Ruhe anzocken konnte, bin ich der Meinung: Hardline war ein mutiger, aber auch richtiger Schritt!
Am Anfang waren die Zweifel...
Ich war zwar noch nie derjenige, der großartig auf Shooter wie Battlefied, Call of Duty und Counter Strike ausgerastet ist, mit Battlefield 4 war ich aber doch sehr angetan vom Spaß, den ein Shooter im Multiplayer bietet. Davon ab bin ich wohl einer der wenigen Spieler, der sogar die Story in diesen Games feiert. Bei Call of Duty: Ghosts beispielsweise fand ich die Kampagne gut gelungen, sie hat mir Spaß gemacht und ich wollte wissen, wie es weitergeht.
Aber wir schweifen ab. Warum ich den Battlefield 4-Multiplayer so gut fand: Große Karten. 64. Spieler. Panzer. Jets. Explosionen. Viel Geballer. Noch größere Panzer. Das hat einfach gefetzt. Besonders gut fand ich den Rush-Modus: Vorrücken, Basen einnehmen, vorrücken, am Ende die "Hauptbasis" einnehmen. Spielte sich mit ein wenig Taktik und passte einfach perfekt zum Militär-Setting des Spiels. Deswegen war ich auch am Anfang ziemlich überrascht, als Battlefield Hardline mit dem "Polizisten gegen Verbrecher"-Konzept um die Ecke kam.
... doch dann kam der Spaß!
Sagen wir es mal so: Letzten Endes ist es auch egal, in welchem Setting man Spielern weltweit virtuelle Bleikugeln in den Pixel-Hintern jagt. Zum Multiplayer-Modus kann ich noch nicht viel sagen, ich habe erst zwei Modi ausgetestet. Hotwire ist meiner Meinung nach ziemlich verkorkst. Alle Leute rasen wie blöd mit Autos und Lastern durch die Gegend, als ungeübert Spieler ergattert man schon mal A) keine Kills und B) versuchen irgendwelche Spaßvögel ständig, einen zu überfahren. Was auch oftmals geklappt hat.
Blood Money aber finde ich ziemlich gelungen. Cops und Gangster streiten sich um Geld, wer am meisten in seinem Tresor bunkert, gewinnt. Natürlich kann man den Gegner auch beklauen, was für einen gewissen Nervenkitzel und "Du Affe klaust mir nichts!"-Momente sorgt. Aber wie erwähnt: Bevor ich mir ein ausuferndes Fazit erlaube, muss ich noch mehr Online-Partien absolvieren. Manche der Modi sind für mich als Shooter-Neuling eher ungewohnt, aber auch irgendwie erfrischend anders als nur Team-Deathmatch und Capture the Flag.
Gib mir noch eine Episode
Die Kampagne finde ich ziemlich gut umgesetzt. Diese war in Battlefield 4 grottig. Keine Zwischensequenzen, immer nur langweilige Tele-Aufnahmen von einem blöden Flugzeugträger hinterlegt mit Stimmung, dazu etliche Speicher-Bugs. Wer sie auch gespielt hat, weiß, was ich meine.
Die Kampagne von Battlefield Hardline erinnert an Netflix. Sie ist in Episoden unterteilt und nach jeder abgeschlossen Mission könnt ihr in einem Vorschau-Screen sehen, was euch als nächstes erwartet. Coole Idee! Das Cop-Setting ist auch ganz nett umgesetzt, Gegner müssen nicht zwangsläufig getötet werden, man kann sie auch verhaften. Quasi die Shooter-Version für Pazifisten. Bock macht das Verhaften dennoch, da man dafür Punkte kassiert, mit denen man bessere Waffen freischaltet. Daumen hoch!
Um mir ein riesiges Fazit erlauben zu können, habe ich noch zu wenige Stunden in Battlefield Hardline verbracht. Was mir aber gefällt: Das neue Setting. Zwar ballert man immer noch wild in der Gegend rum, aber man ist zum ersten Mal seit 10 Jahten nicht als Rekrut von der Armee, von irgendeiner Spezial-Einsatztruppe oder sonstigem unterwegs. Das gefällt. Battlefield Hardline mag zwar nicht jedem gefallen. Mir als jemand, der ab und an mal einen Ego-Shooter zockt, gefällt die neue Ausrichtung sehr gut.
Als Saints Row IV im August 2013 erschien, hatte ich das Spiel gar nicht mehr auf dem Schirm. Der Release der PS4 war nah, 60 Euro für ein PS3-Spiel wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr ausgeben. Zumal ich die ersten beiden Teile der Reihe schon gezockt hatte und nicht so angetan war. Jetzt sind knapp eineinhalb Jahre vergangen, und auch Saints Row IV wurde für die aktuelle Konsolengeneration aufbereitet und neu herausgebracht. Dank Amazon habe ich das Spiel mit zwei DLC´s für 40 Euro erstanden. Hat sich diese Ausgabe gelohnt? Ja, definitiv!
Als die Serie noch jung war, wurde sie eher als GTA-Klon aufgenommen. Auch von mir. Teilweise gefühlt übertriebenes Gangster-Gehabe, das jedoch nie die Qualität der Rockstar-Schöpfung erreichte. Teil drei wurde bescheinigt, endlich erfrischend anders zu sein, einen anderen Weg zu vergfolgen. Erstmals wurde das Spiel nicht mehr so stark mit GTA verglichen. Leider habe ich Saints Row III nie gespielt, beim jüngsten Ableger für die PS4 konnte ich aber nicht widerstehen. Und ja: Saints Row ist zwar vom Prinzip her noch ähnlich wie Grand Theft Auto, aber doch irgendwie anders. Komplett abgedrehte Story, noch abgedrehtere Waffen und ein Humor, der teilweise so tief kommt, dass er einem die Knöchel zertrümmern würde. Wenn ihr geistig manchmal noch auf dem Niveau eines pubertären Teenagers seid (check, trifft bei mir zu), dann werdet ihr Saints Row IV lieben. Wer hier nicht lacht, hat keinen Humor - oder ist zu anspruchsvoll
Gleich vorweg: Vor allem der Humor von dem Spiel hat es mir angetan. Ohne diesen hätte ich Saints Row IV nicht mal halb so gut gefunden. Aber was genau macht das Spiel jetzt so lustig?
Nette Anspielungen zu Games wie Metal Gear Solid. Allein dieser Abschnitt besticht einfach nur mit genialen Dialogen. Unbedingt mal auf Youtube suchen oder selber spielen.
Saints Row ist wohl der Inbegriff der vulgären Sprache. Derbe Schimpfwörter und beleidigende Dialoge stehen hier auf der Tagesordnung. Ich mag´s.
Sexualität! In einer Mission schleicht ihr vollkommen nackt durch ein Raumschiff, eure weiblichen Kameraden könnt ihr mit der simplen Anmache "Wanna fuck?" zu einem Schäferstündchen begeistern. Kinzie beispielsweise haut euch vor dem Liebesakt noch ordentlich in die Fresse, bevor sie euch besteigt.
Die Zwischensequenzen nehmen oftmals das Fünkchen Ernst, was manchmal doch aufkommt, aus dem Spiel. Wenn ihr kurz davor steht, euer Leben für einen Freund zu riskieren und ihr dann anfangt, euch mit einem Roboter zu streiten, der euch mit einem Laserstrahl in die Nüsse aus dem Gefecht setzt - herrlich.
Rowdy Roddy Piper, der eurem Stabsmitglied einen German Suplex verpasst? Das gibt´s wohl sonst in keinem Spiel. Sämtliche Nebenfiguren sind einfach absolut witzig. Wobei ich mit besagtem Ex-Wrestler nie im Leben gerechnet hätte.
Das sind nur einige Beispiele. Leider lassen sich solche Situationen in einem Text nur schlecht rüberbringen. Ich sage daher: Wenn ihr keine anspruchsvolle Komödie erwartet und auch mal das Niveau runterfahren könnt, ihr werdet die Witze in Saints Row IV lieben. Ich habe oftmals herzlich gelacht.
Eine Story, die einfach nur absurd ist
Die Geschichte in Saints Row IV beginnt so: Bei einer geheimen Mission hängt sich eure Figur, die mittlerweile Präsident von Amerika ist, an eine Atomrakete, um diese außer Gefecht zu setzen. Nachdem ihr diese in der Luft unschädlich gemacht habt, springt ihr ab und landet sicher auf eurem Sessel im Weißen Haus. Als Präsident wird jetzt eine Pressekonferenz von euch erwartet, zuvor könnt ihr aber einem eurer Gehilfen auf die Fresse hauen und entscheiden, ob ihr lieber Krebs oder den Welthunger beseitigt. Danach fallen außerirdische Invasoren über die Erde her und kidnappen eure ganze Crew. Euer Ziel: Die fiesen Aliens ausschalten.
Klingt absurd, ist es auch. Natürlich erlernt eure Figur im Laufe des Spiels noch einige Superkräfte und macht so dem Abschaum die Hölle heiß. Klar, was auch sonst. Die Story ist wirklich einfach nur völlig abgehoben, passt aber zu einem Spiel, dass sich selbst (zum Glück) nicht zu ernst nimmt. Kämpfe laufen extrem hektisch ab, jedoch auch deutlich spektakulärer als in GTA. Hier fliegt euch so einiges um die Luft. Dank der halbwegs guten Steuerung habt ihr jedoch meistens die volle Kontrolle über das Geschehen.
FAZIT:
Ohne die beiden DLC´s fesselt euch die Hauptstory ungefähr neun bis zehn Stunden, wenn ihr keine Nebenmissionen erledigt. Etwas kurz, aber dafür gibt´s ja noch zusätzlichen Inhalt auf der Disc. Für mich lebt das Spiel aber eindeutig vom Humor. Die Story ist absurd, aber nicht so gut, dass ihr jetzt unbedingt erfahren wollt, wie es weitergeht. Auch die Missionen strotzen nicht immer von Spannung. Aber durch die ständigen Witz-Momente macht Saints Row IV einfach Spaß. Und das macht den großen Charme dieses Spiels aus.
Ich bin kein Freund von Horrorspielen. Wirklich nicht. Als ich mal Resident Evil 4 auf der Playstation 2 angezockt habe, hätte ich am liebsten meinen Controller an die Wand geworfen, als ein Typ mit Kettensäge und Kartoffelsack über dem Kopf auf mich zustürmte. Selbst Shooter wie F.E.A.R. oder Bioshock brachten mich schon ein wenig ins Schwitzen. Der Nervenkitzel, hinter jeder Ecke getötet zu werden - in Videospielen bringt er mich fast um.
Zum Glück bin ich nach den oben genannten (und gescheiterten) Versuchen, mit dem Horrorspiel-Genre warm zu werden, vernünftig geworden. Diese Schockmomente in gut gemachten Spielen sorgen bei mir einfach dafür, dass ich die Lust am Spiel verliere. Man kann teilweise sogar sagen: aus Angst. Einerseits spricht das für ein Spiel, andererseits gegen mich. Während mir Horrofilme nichts ausmachen, könnte ich bei Videospielen vor Schreck an die Decke springen, wenn ich mal wieder von einem Psychopath aus einem Wandschrank überfallen werde. Jedenfalls fasste ich vor einigen Jahren die Entschluss: Hilde, Horrorspiele sind nichts für dich, lass sie einfach im Regal liegen. Und daran hielt ich mich auch. Darf es noch ein Versuch sein?
Bis jetzt. Nach dem Hypetrain um The Evil Within war ich zunächst skeptisch. Das Spiel bekam gute Wertungen, und richtig gute Titel lasse ich mir nur ungern entgehen. Aber ich blieb vernünftig. Erstmal. Bis letzte Woche, um genau zu sein. Da kaufte ich mir das Spiel nämlich doch.
Zuvor war ich aber immerhin so schlau, mir ein paar Streams anzusehen. Danach lautete mein Urteil: Damit sollte ich klarkommen. Und ich sollte recht behalten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich älter geworden bin seit meinem letzten Horrorspiel. Aber The Evil Within unterhält mich bestens. Klar ist es so, dass ich immer noch mal verschreckt hochfahre und wohl leichter zu erschrecken bin als manch hartgesottener Genre-Fan, aber hey. Immerhin habe ich meinen Spaß und bereue den Kauf nicht.
Wie kommt man eigentlich auf solche Ideen?
Jetzt möchte ich eigentlich ungern von meinen Ängsten reden, sondern über eine Frage, die sich mir - vor allem bei The Evil Within - bei solchen Spielen stellt. Wie kommt man auf so einen kranken Scheiß? Menschen haben eine blühende Fantasie, manche mehr, manche weniger. Und auch, wenn ich Spaß an dem Spiel habe, denke ich mir doch manchmal, wie die Ideen zu einem solchen Titel zustande kommen.
Sitzt man im ersten Moment noch an seiner Steuerabrechnung und denkt sich dann: "Hey, ein Becken vollgestopft mit Leichenteilen, das wär´s." Oder kommt einem morgens unter der Dusche der Gedanke, dass ein Monster, welches den Spieler mit seinen aufgeplatzten Därmen auspeitscht, eigentlich eine ziemlich coole Idee wäre? Ich weiß es ehrlichgesagt nicht.
Und ich glaube, ich möchte es auch gar nicht wissen. Für mich wird sich wohl immer die Frage stellen, wie man auf solche Gedanken kommt. Zumindest geistern mir diese nicht Tag für den Tag für den Kopf. Letzten Endes kann es mir aber auch egal sein, und allen anderen Zockern auch. Hauptsache, es kommen gute Spieler bei diesen Gedankengängen heraus. Und ein gutes Spiel ist The Evil Within definitiv.
Alle WoW-Fans aufgepasst: Ab sofort biete ich einen eigenen Blog für World of Warcraft an! Auf dieser Seite stehen zukünftig bewusst andere Themen im Vordergrund.
Es würde mich freuen, wenn ihr mein neues Werk mal unter inside-azeroth.blogspot.com begutachtet.
Wer in World of Warcraft nach einer Herausforderung sucht, der geht raiden. Oder spielt Arena. Ich will ja hier keinen Streit vom Zaun brechen. Seit Mittwoch können sowohl die Raider als auch die PvPler wieder zu den Waffen greifen, denn der erste Schlachtzug ist draußen und die neue Arena-Saison hat begonnen.
Leider muss ich zugeben, dass ich World of Warcraft nicht genießen kann, wenn ich nicht einen gewissen Erfolg habe. Das heißt: Bosse des aktuellen Contents legen. Ich muss nicht um einen World-First mitspielen, einen Raid möchte ich aber schon gerne von Anfang bis Ende bezwingen, am besten natürlich auf der höchsten Schwierigkeitsstufe.
Über diese Einstellung bin ich selbst nicht so glücklich, wie man meinen könnte. Schließlich ergibt sich damit dann doch ein gewisser Zwang, dass man unbedingt spielen „muss“. Hoher Zeitaufwand natürlich inklusive. Aber ich will nicht meckern, man könnte schlimmere Probleme haben.
Lange Einleitung, also ab zum eigentlichen Thema des Blogs: der Hochfels. So heißt die erste Raidinstanz in Warlords of Draenor. Vor dem neuen Addon hatte ich eine kleine Pause eingelegt, war seit bestimmt einem halben Jahr nicht mehr ernsthaft in einem Schlachtzug unterwegs. Daher habe ich mich durchaus auf den neuen Inhalt gefreut. Schließlich fühlt sich neuer Content immer besonders an - sofern er gut ist, natürlich.
Hochfels ist eine gute Instanz. Teilweise.
Ist Blizzard das mit dem Hochfels gelungen? Jein. Eher Richtung ja, aber auch ein bisschen nein. Also jein. Kommt ihr mit halbwegs vernünftigem Gear in den Raid und fangt im normalen Schwierigkeitsgrad an, wartet Kargath Messerfaust auf euch. Ein Boss, den man prinzipiell auch gleich durch eine Kiste mit Loot hätte ersetzen können. Je nachdem, wie groß eure Gruppe ist, kann es gut sein, dass ihr euch als Fernkämpfer 0,0 Millimeter in dem gesamten Kampf bewegen müsst.
Damage-Rota durchfahren, fertig. Theoretisch könntet ihr auch einen Stein auf die Tastatur legen und damit ein Castsequence-Makro runterfahren. Wenn ihr nicht totale Rohrkrepierer in eurer Gruppe habt, könnt ihr hier nicht wipen. Tut ihr es doch... tja, dann ist das relativ schwach. Übrigens: Auch im heroischen Modus ist der Boss kaum schwerer. Reingehen, umhauen, looten. Fertig.
Jetzt könnt ihr quasi auswählen, welchen Boss ihr als nächstes angeht. Unsere Gruppe hat sich für den Schlächter entschieden. Dessen Name klingt wesentlich brutaler, als der Boss selbst ist. Hier muss man sich zwar ein bisschen mehr bewegen und im HC kann der Enrage-Timer mitunter knappen werden, aber sonst ist auch dieser Boss keine wirkliche Herausforderung.
Weiter geht es mit Farnspore. Ein paar Adds hier, gewürzt mit ein paar Pilzen und Flammenwerfern - klingt nett, spielt sich auch spaßig. Auf normal trotzdem eher anspruchslos, sodass auch Farnspore im ersten Try umgelattet wurde.
More Klötze!
Danach wird es dann schon interessanter. Tectus ist mehr oder weniger ein Steinklotz, der sich in ganz viele weitere Steinklötze aufspaltet, die alle die gleiche Soße im Raum verteilen und somit lauffaulen Spielern durchaus Probleme machen können. Dennoch macht der Boss viel Spaß, ebenso wie die Ogronzwillinge. Beide Encounter sind nicht mehr so leicht zu bezwingen.
Zuletzt warten Ko´ragh und Endboss Mar´gok auf euch. Zwei hässliche Oger, die aber dennoch ein paar nette Mechaniken haben. Klar, Blizzard hat das Rad damit nicht neu erfunden. Aber gerade beim Endboss ist Chaos im Raid vorprogrammiert. In positiver Weise.
Letzten Endes muss ich sagen, der Start in den Raid doch arg einfach ist. Die ersten beiden Bosse sind definitiv Fallobst. Wahrscheinlich dauert es nicht lange, bis der erste Todesritter die wieder solo umklatscht. Danach zieht der Schwierigkeitsgrad aber Stück für Stück an, ohne unfair zu werden. Stirbt der Raid, wurde scheiße gespielt. Ganz einfach. Dämliche Random-Mechaniken gibt es zum Glück nicht.
Jetzt freue ich mich auf die Heroic- und Mythic-Encounter. Und natürlich auf fette Epics!
Mists of Pandaria war cool. Ehrlich! Mit dem vergangenen Addon von World of Warcraft hatte ich viel Spaß und habe ein paar (haha, total untertrieben) nette Stunden in Pandaria verbracht. Ich habe Contents auf heroisch zum ersten Mal Monate vor einem neuen Patch gecleart. Kurz gesagt: Zwischendrin lief´s bei mir. Würde die Jugend jetzt sagen.
Whine? Nein, heute nicht
Von den ganzen Miesepetern, die vor dem Addon bittere Tränen vergossen, weil Pandas ja angeblich nichts in World of Warcraft zu suchen haben, habe ich mich nicht beeindrucken lassen. Auch die unenendliche Masse an Daily-Quests haben mich nicht gestört. Immerhin gab es ein Ziel, auf dass man hinspielen konnte. Daher hatte ich auch jede Fraktion in MoP auf ehrfürchtig. Für seine Mühen hat man ja schließlich auch was bekommen.
Ich könnte diesen Text jetzt noch ewig so fortführen, die Quintessenz ist aber: Mists of Pandaria fand ich echt geil. Punkt. Mein Lieblings-Addon bleibt zwar weiterhin Wrath of the Lich King, was allerdings eher an den geilen Charakteren und Raids lag. Da war MoP nicht ganz so gut. Bei dieser ganzen Lobhudelei darf man aber nicht vergessen, dass das Addon eigentlich nur zur Hälfte gut war. Oder zu drei Vierteln.
Irgendwann kam nämlich der finale Raid raus. So cool er gemacht war, irgendwann hatte ich keinen Bock mehr. Die Schlacht um Orgrimmar war über ungefähr ein Jahr auf den Servern. Tag für Tag, 365 Mal im Jahr also der gleiche Mist. Auch wenn der Raid nicht schlecht war: Abwechslung sieht anders aus. Schließlich will ich auch nicht 365 Tage im Jahr Bratwurst mit Pommes essen. Irgendwann schickt es dann halt auch mal.
Neben dem finalen Raid hatte das Addon zum Schluss nichts mehr zu bieten. Der eigene Garten? C´mon, den Kram kauf ich mir im Auktionshaus. Mats farmen? Bitte, über 30 Stacks Fläschen, Bufffood und Pots reichen eine Zeit. Auch sonst habe ich in dem Spiel keine Herausforderung mehr gesehen. Meine Schlussfolgerung: Mists of Pandaria war cool. Außer zum Schluss.
Lernt daraus, Blizzard!
Allein wegen dieser Erfahrung habe ich mich sehr auf Warlords of Draenor gefreut, obwohl ich mit WoW eigentlich aufhören wollte. Tja, man kann halt nicht alles haben im Leben. Und ich muss sagen: Ich bereue nichts. Das neue Addon macht tierisch Spaß, mit der eigenen Garnison hat Blizzard ein Element im Spiel integriert, das einen quasi ständig bei der Stange hält. Wenn man möchte. Anders als bei den Dailys in Mists of Pandaria hat man nicht mehr dieses „Ich muss das jetzt machen“-Gefühl. Supi. Bleibt zu hoffen, dass Blizzard den guten Start (ich rede nicht von den Servern, sondern vom Inhalt) nicht total vergeigt. Ein Jahr lang kein neuer Content will nämlich keiner mehr sehen.
Willkommen zu einer neuen Rubrik in meinem Blog. Da World of Warcraft bald ein neues Album spendiert bekommt, dachte ich mir, es ist Zeit für einen kleinen Rückblick. Statt euch mit ellenlangen Texten zuzuballern, lasse ich an dieser Stelle einfach mal ein paar Bilder sprechen.
In "Postkarten aus Azeroth" gibt es immer nette Screenshots aus meiner fünfjährigen WoW-"Karriere". Schön: Selbst, wenn die Ereignisse teilweise schon ewig zurückliegen, verbindet man doch eine gewisse Zeit mit jedem einzelnen Screen. Besonders sympathische Mitspieler, große Erfolge - World of Warcraft ruft diese Emotionen im Nachhinein so gut ab wie kein anderes Spiel.
Genug der sentimentalen Worte. Viel Spaß mit den ersten fünf Screenshots aus meiner riesigen Sammlung. Beim nächsten Mal gibt´s defintiv mehr.
Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich seit fünf Jahren meine Eule spiele. Vor allem, weil Mondkins so flauschig ist. Außerdem sieht es einfach lustig aus, wenn vier Eulen und ein Jäger-Pet eine Orgie feiern.
Die Eiskronenzitadelle war, ist und bleibt wohl für ewig meine liebste Raidinstanz. Da habe ich es mir - wie wahrscheinlich unzählige andere Spieler auch - nicht nehmen lassen, meine Eule auf den Thron des Lichkönigs zu setzen. Macht sich doch ganz gut, der angekettete Bolvar verleiht dem Bild einen gewissen SM Touch. Schick!
Irgendwann in Mists of Pandaria. Weltboss Oondasta war neu - und hat alle Spieler zerlegt. Gut drei Stunden haben wir uns mit über 150 Spielern die Zähne an ihm ausgebissen. Liegen aber auch kaum Leichen in der Gegend rum.
Nach dem "Vorher-Bild" hier das "Nachher-Bild": Oondasta ist tot - und gefühlt 500 andere Spieler auch. Und dann gab´s auch nur Gold und keine Epix. Traurig. Trotzdem ein Kill, der in Erinnerung bleibt.
Mein erster Raid als Gildenleiter. Cataclysm, Pechschwingenabstieg. Nach etlichen Wipes an Endboss Nefarian standen wir als frischgebackene Gilde davor, auch den letzten Boss des Contents zu legen. Zwar auf Normal, aber egal. Heraus kam dann irgendwann dieser schicke 0%-Wipe. Mein Herz hatte dermaßen geklopft, unfassbar. Der Moment blieb mehr in Erinnerung als der letztliche Kill.
Liebe Freunde der gepflegten Fußball-Simulation, labern kann jeder! Was zählt, sind Taten. Das dachte ich mir zumindest und wollte euch ein paar nette Szenen aus FIFA 15 zusammenschnipseln. Leider hat es aber irgendwie meine Hauppauge zerschossen. Schöner Mist! Aber immerhin gibt es auf der PS4 noch die ShareFactory.
Leider war ich wegen der defekten Hauppauge etwas angepisst und habe deswegen mein Stimmchen nicht aufgenommen. Ich präsentiere euch an dieser Stelle trotzdem einen Zusammenschnitt eines Spiels von mir (FC Bayern München) gegen einen Online-Kontrahenten. Das Spiel war eine Begegnung der 7. Liga. Ob ich gewonnen habe? Schaut es euch an:
Was lässt sich abschließend sagen? Das Video offenbart riesige Defizite bei mir. Ich habe mir es selbst auch nochmal angesehen und bin zu mehreren Eindrücken gekommen. Erstens: Meine Defensive ist immer noch riesengroßer Mist. Dringend Tactical Defending deaktivieren. Teilweise sehr stümperhaft, wie ich in der Abwehr agiere. Zweitens: Im Spiel nach vorne spiele ich zu kompliziert, komme aus guten Gelegenheiten nichts vors Tor. Und wenn doch, stelle ich mich beim Abschluss dämlich an. Drittens: Ich mache zu viele kleine Fehler, die bei meinem Glück auch oftmals direkt bestraft werden. Unnötig und dumm.
Diese Liste könnte ich noch ewig fortsetzen. Nach dem heutigen Tag bin ich doch sehr unzufrieden mit meinem Spiel. Daher ist es ganz gut, dass ich jetzt in Liga 7 bin. Da sind die Gegner schon mal etwas besser, man muss stets aufpassen und Fehler werden bestraft. Da ist der Lernfaktor etwas größer. Nichtsdestotrotz liegt noch viel Arbeit vor mir. So wird das nämlich nix mit Liga 1.
Das Runde muss ins Eckige - dieser Spruch ist nicht neu, aber natürlich auch für FIFA 15 sehr zutreffend. Gerade im Online-Modus konnte ich mit dem neuen Teil einige Erfahrungen sammeln und möchte an dieser Stelle ein paar Tipps und Tricks geben. Gut, damit gewinnt ihr zwar nicht jedes Spiels - Garantien gibt es schließlich keine. Aber vielleicht hilft es euch dabei, online das eine oder andere Spiel mehr zu gewinnen. Sofern mir noch Sachen einfallen, werde ich diese Liste in zukünftigen Beiträgen fortführen. Beginnen wir aber erstmal mit den „Basics“.
Drei Tipps und Tricks für den Einstieg:
Findet euer Team: Für mich einer der wichtigsten Punkte, wenn man bei FIFA Erfolg haben möchte. Manche Mannschaften klingen mit Stars wie Gareth Bale, Cristiano Ronaldo etc. verlockend. Nützt euch aber alles nix, wenn ihr das Team nicht spielen könnt. Ich zum Beispiel spiele seit drei Jahren mit dem FC Bayern. Robben und Ribery auf außen sind schnell - ideal, um mein Spiel aufzuziehen, da ich gerne über die Flügel gehe. Mit langsamen, trägen Spielern im Mittelfeld komme ich nicht klar. Deswegen lasse ich einen Bastian Schweinsteiger auch mal auf der Bank. Was ich damit sagen will: Ihr müsst das Team finden, was am besten zu eurem Spielstil passt.
Hohe Bälle oder lieber Tiki-Taka?: Damit wären wir schon beim nächsten Punkt. Um euch ein passendes Team zu suchen, müsst ihr natürlich auch wissen, wie ihr überhaupt spielt. Wie in der Bundesliga hat auch jeder FIFA-Spieler seinen eigenen Stil. Ich komme gerne mit schnellen Spielern über die außen und schlage Flanken - ein kopfballstarker Spieler im Sturm ist daher Pflicht. Mit Barcelona würde ich daher also nicht weit kommen - Neymar, Messi und Co. können einfach meine Flanken in der Mitte nicht abnehmen. Das bedeutet also: Seid euch bewusst, wie ihr spielt. Schlagt ihr Flanken oder kombiniert ihr euch mit Kurzpässen in den 16er? Wenn ihr euren Spielstil definiert habt, findet ihr auch mit Sicherheit ein Team, dessen Spieler perfekt dazu passen.
Spielabbruch? Bloß nicht!: Ja, es kann mitunter frsutrierend sein, wenn euer Gegner deutlich besser ist und ihr mit 0:7 auf die Nüsse bekommt. Wenn das Spiel schon zur Halbzeit entschieden ist, ist die Motivation, die Partie noch zu Ende zu spielen, in der Regel gering. Ich kenne das. Ein gut gemeinter Rat: Beißt euch trotzdem durch und spielt das Match zu Ende. Zum einen ist es gut für eure Statistik. Eine zu hohe Abbruchrate kommt nicht gut und benachteiligt euch auch irgendwann bei der Gegnersuche. Zum anderen könnt ihr aber gerade aus diesen Spielen enorm viel mitnehmen. Mal ehrlich: Wenn ihr einen Kontrahenten mit 10:0 wegschießt, kommt das gut in der Bilanz, persönlich weitergeholfen hat euch das Match aber nicht. Ihr wart klar überlegen und musstet euch nicht anstrengen, um zu gewinnen. Wenn ihr aber abgefertigt werdet, könnt ihr aus euren Fehlern lernen. Wie habe ich die Gegentore gefangen? Wie kann ich diese in Zukunft vermeiden? Nutzt eine Klatsche als Chance, aus euren Fehlern schlauer zu werden. Und wenn ihr die Defensive des Gegners nicht knacken könnt und schon zurückliegt: Probiert es weiter! Selbst, wenn ihr am Ende mit 1:7 verliert: Ihr habt ein Tor geschossen. Zu versuchen, wie man einen gut verteidigenden Gegner knackt, kann euch für zukünftige Spiele enorm helfen. Daher lautet mein Rat: Niemals ein Spiel abbrechen. Aus einer Niederlage lernt man mehr als aus einem Sieg.
Weitere Tipps gibt es im nächsten Eintrag. Wenn ihr mal mit mir zocken wollt, addet mich im PSN: HildeVanGaal.
Eigentlich wollte ich mich ja schon zur Demo von FIFA 15 äußern. Gut, habe ich nicht gemacht, ich wollte das fertige Spiel abwarten. Mittlerweile ist es erschienen, ich habe rund fünf Tage ordentlich gezockt und kann mir ein Fazit erlauben. Prinzipiell kann man vorweg sagen, dass das neue FIFA gut geworden ist, aber EA noch einige Patches nachlegen muss. Vom Realismus und Spielgefühl ist es der beste Teil der Serie, ganz klar. Aber es gibt doch einige Kleinigkeiten, die den Spaß enorm trüben - vor allem dann, wenn man sich online mit anderen Spielern misst.
Die Torhüter... WTF?!
Fangen wir vorne an. Oder in dem Fall besser hinten. In der Demo noch waren die Torhüter bockstark. So stark, dass man teilweise an ihnen verzweifelt ist. Aber das war gut, man musste sich geschickt anstellen, wenn man ein Tor machen wollte und konnte nicht mehr sinnlos draufhalten. Auch ziemlich unrealistische Tore wie aus den Vorgängern waren damit Geschichte. Toll! Mit der Zeit hat man sich auch an die starke Torhüter-K.I. gewöhnt, dann hat es Spaß gemacht.
Mittlerweile hat EA die Keeper "kaputtentwickelt". Ein anderes Wort fällt mir an dieser Stelle nicht ein. Per platziertem Flachschuss im 16er lässt sich quasi aus jeder Situation ein Tor machen. Ja, wirklich. Wichtig dabei: Flach schießen. Die Torhüter brauchen derart lange, um sich auf den Boden zu schmeißen, sodass sie selbst Kullerbälle im 16er nicht abwehren können. Traurig. Dagegen sind sie bei hohen und halbhohen Schüssen noch größere Maschinen als in der Demo. Einen Seitfallzieher aus drei Metern? Kein Ding, Ralf Fährmann steigt hoch und fischt das Ding. Kein Scherz, das ist mir tatsächlich passiert.
Auch bei Schüssen direkt auf den Mann lassen die Goalies gerne mal einen Treffer durchrutschen. Das ist echt bitter, vor allem online. So kann es passieren, dass ihr - nicht, weil der Gegner besser ist - dämliche Gegentore kassiert und deswegen Punkte einbüßt. Das ist extrem frustrierend, da teilweise ein einziger Schuss entscheiden kann. Erwischt euer Kontrahent euren Torwart auf dem falschen Posten, sitzt das Ding auch. Egal, ob hart oder lasch geschossen, platziert oder unplatziert. Die Keeper in FIFA 15 sind ein einziges Glücksspiel. Teilweise fühlt es sich an, als habt ihr einen Feldspieler hinten drin stehen.
Haltbaren Schüssen wird da hinterher geguckt, Abpraller werden gegen die Oberschenkel und letzten Endes ins eigene Tor geklatscht... Alles schon erlebt. Ein Torwart-Patzer hat auch bisher zu meiner einzigen Niederlage in den Online-Seasons geführt. Sehr nervig. EA, die Keeper in FIFA 15 gehen auf keine Kuhhaut!
Und sonst so?
Da ich den Online-Modus eben schon angesprochen habe, bleibe ich noch dabei. Zu FIFA 15 werde ich mich noch öfters melden und weitere Eindrücke schildern. Also, jetzt zum Schluss noch zu den Ranglisten! Am Sonntag habe ich erst angefangen, wirklich online zu spielen. Insgesamt habe ich 16 Spiele gemacht, davon elf gewonnen, vier Unentschieden gespielt und eines verloren. Macht in der Addition Liga acht, zwei Liga-Titel und einen gewonnenen Pokal.
Soweit bin ich zufrieden. Dafür, dass ich seit drei Jahren FIFA nicht mehr intensiv online gespielt habe, sind meine Leistungen okay. In der Defensive bin ich noch ziemlich anfällig, was dazu geführt hat, dass ich jetzt ohne Tactical Defending spielen werde. Ich komme damit auch nach drei Jahren noch nicht klar, in diesem Jahr noch weniger als vorher. Da probiere ich es lieber mal auf dem traditionellen Weg.
Offensiv kann ich mich nicht beklagen. Die Gegner bisher sind nicht wirklich gut, 20 Schüsse plus aufs gegnerische Tor sind drin. Leider nutze ich die Chancen noch nicht so richtig, in fünf Spielen sind mir aber auch schon sieben oder acht Tore gelungen. Von daher - läuft bislang! Schwierige Gegner hatte ich noch nicht vor der Brust, durch meine miese Defensive habe ich mir die Unentschieden eingebrockt.
Lediglich bei der Niederlage hatte ich Pech. Es stand bis kurz vor Schluss 0:0, der Gegner war besser, das Unentschieden wollte ich mitnehmen. Dann kommt ein Weitschuss: Torwart reagiert null, der Ball schlägt gefühlte 20 Zentimeter neben ihm ein. Na herzlichen Dank!
Aber ich bin optimistisch, online schon bald in die oberen fünf Ligen zu klettern. Ich halte euch auf dem neuesten Stand!
GTA V, Destiny, The Last of Us, Watch Dogs: Allesamt gute Spiele, die im Vorfeld mit Spannung erwartet wurden und bei Zockern regelrechte Begeisterungsstürme auslösten. Die Qualität der genannten Titel lässt sich nicht abstreiten - außer vielleicht bei Watch Dogs, aber mir ist kein anderer Blockbuster eingefallen. Mit allen Spielen hatte oder habe ich noch viel Spaß. Doch egal, wie sehr ein Videospiel im Vorfeld gehypt wird, egal, wie gut es ist und egal, was für ein Meilenstein da entwickelt wurde - so richtig groß ist die Vorfreude auf ein Spiel nie. Mit Ausnahme bei der FIFA-Reihe. Es dauert nur noch wenige Tage, dann liegt FIFA 15 bei mir im Briefkasten. Und die Vorfreude könnte kaum größer sein.
Tage, Stunden und Minuten zählen
Ich muss sogar gestehen: Nach jedem Arbeitstag denke ich mir als Motivation, dass ich in X Tagen das neue FIFA endlich zocken kann. Ja, tatsächlich, so schlimm ist es schon. So, wie andere Leute auf ihr neues iPhone ausrasten, geht es mir bei der Fußballsimulation von EA Sports liegen. Gut, ganz so schlimm ist es dann zum Glück doch nicht. In FIFA vereinen sich jedoch meine beiden Leidenschaften: Die Liebe zum Fußball und der Spaß am Zocken. Egal ob auf PS2, PS3 oder jetzt auf PS4: Kein Spiel rotiert derart lange bei mir im Laufwerk wie FIFA. Daher trifft es die Überschrift zu diesem Blog ganz gut: Für mich ist der Konsolen-Kick der Dauerbrenner aller Dauerbrenner. ´Ne Runde FIFA geht schließlich immer!
Liebe und Hass liegen so nah beieinander
Interessant ist die Tatsache, dass bei einer Partie Fußball auf der Konsole die größte Freude ganz schnell in pure Wut umschlagen kann. Denn: Männer verlieren nicht gerne. Das ist noch untertrieben. Männer hassen verlieren. Wenn man dann bei einer Runde FIFA online gegen seinen Kontrahenten souverän führt, erst den Ausgleich kassiert und dann am Ende doch noch verliert, dann fühlt sich das an wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Damals konnte ich nie verstehen, wie man wegen eines Videospiels einen Controller zerlegen konnte - bis ich in FIFA 12 wegen eines Last-Minute-Tors die Meisterschaft in Online-Liga 1 verloren habe. Der Xbox-Controller beschleunigte in einer Millisekunde von 0 auf 100 und landete mit einem Krachen an der Wand. Klug war´s nicht, aber na ja, es lässt sich nicht ändern. Shit happens!
Sinnvolle Verbesserungen
Schon die Demo zum neuesten Fußball-Spiel von EA hat richtig Bock auf mehr gemacht. Für den Außenstehenden mögen die Änderungen am diesjährigen Teil nur gering bis kaum vorhanden sein, wer sich aber mit FIFA auskennt, dem fallen selbst die kleinsten Details sofort auf. Nach rund vier Stunden mit der Demo bin ich rundum zufrieden. An der Grafik hat EA wieder ein Stück geschraubt, alle Verbesserungen fügen sich nahtlos ineinander und sorgen für ein rundum gelungenes Spielerlebnis. Eine ausführliche Zusammenfassung meiner Eindrücke zur Demo kommt an selber Stelle kurze Zeit später. Nicht verpassen! Vielleicht kann ich euch ja damit die Wartezeit auf das neue FIFA ein wenig versüßen. Aber zum Glück ist´s ja bald geschafft.
"Ein Level mache ich jetzt noch, dann höre ich auf." Der Satz kommt euch bekannt vor? Dann seid ihr wahrscheinlich auch Fans von Diablo 3. Oder zumindest Spielen, die auf einem ähnlichen Prinzip beruhen. Ich gebe zu: Nachdem mich das Spiel aus dem Hause Blizzard lange kalt gelassen hat, bin ich seit einer Woche ordentlich am Suchten. Und jetzt muss auch ich feststellen: Eine kleine Runde Diablo zwischendurch geht immer. Oder, um es anders zu sagen: "Ich mach nur schnell ein Level!"
Größer, höher, geilere Items
Das Prinzip an sich klingt jetzt nicht sonderlich spannend. Ihr könnt die Story spielen, bis ihr tot umfallt. Gut, immerhin auf zehn verschiedenen Schwierigkeitsstufen, aber das macht die immer und immer wieder gleiche Geschichte auch nicht besser. Bleiben noch Nephalemportale und Kopfgelder, auch Bountys genannt. Bei den Portalen beziehungsweise Rifts hetzt ihr durch zufallsgenerierte Level, schlachtet so lange Monster ab, bis ihr den Endboss des Levels legen könnt und ihr dieses damit abgeschlossen habt. Bei den Kopfgeldern absolviert ihr aus einem Pool von ein paar möglichen Aufgaben immer fünf auf einmal und kassiert am Ende eine Belohnung. Auf den selben Maps, die auch aus der Story bekannt sind.
Monster kloppen auf mehr oder weniger den gleichen Karten, mal mehr, mal weniger schwierig. So oder so ähnlich könnte man Diablo 3 beschreiben. Viel Abwechslung bringt das nicht, ihr drückt quasi stundenlang die gleichen sechs Knöpfchen und kämpft euch durch hunderttausende von Pixelgegnern. Jetzt kommt das große aber: Das Sammeln von neuer Ausrüstung ist unglaublich gut gemacht. Mit jedem Portal, dass ihr angeht, hofft ihr auf neue Ausrüstung, die euren Charakter verbessert. Besser werden, stärker werden, irgendwann den höchsten Schwierigkeitsgrad ohne Probleme spielen zu können: Das ist der Antrieb, Diablo 3 zu spielen. Zumindest für mich.
Dieses einfache Sammelprinzip nach dem Motto "Größer, höher, weiter" ist enorm motivierend. Und ehe man sich es versieht, sitzt man dann trotzdem vier Stunden vor dem Rechner, obwohl man doch eigentlich "nur noch dieses eine Portal" machen wollte. Falls ihr sehen wollt, was ich meine, guckt euch doch einfach eines meiner Videos zu Diablo 3 an. Mehr gibt es unter: YouTube.de/HildeVanGaal
Kein Ende in Sicht
In der letzten Woche habe ich auf diese Art und Weise fast jeden Feierabend in Sanktuario verbracht. Prinzipiell warten noch genug andere Spiele in meinem Regal auf mich, aber Diablo 3 hat mich endgültig gefesselt.
Dabei bietet das Spiel zudem noch jedem Spieler die Möglichkeit, es so zu zocken, wie er es möchte. Dank Theorycrafting und weiteren Hilfsmitteln haben ambitionierte Spieler die Möglichkeit, alles aus ihren Charakteren rauszuholen und das letzte Tröpfchen Schaden auszuteilen. Ich werde aber Diablo weiterhin als Noob spielen. Es macht mir doch deutlich mehr Spaß, die Fähigkeiten selbst zu testen, zu experimentieren und so zu spielen, wie es mir am meisten Spaß macht. Den einen Build zu spielen, nur weil er am meisten Schaden macht? Nä, keinen Bock. Schon in World of Warcraft hat mir dieser Zwang zum Perfektionismus den Spaß am Spiel genommen. Das möchte ich in Diablo 3 nicht auch noch haben.
Und solange ich durch die Welt des Schnetzel-Spiels streife, immer neue Sachen entdecken kann und meinen Char Stück für Stück verbessern kann, ohne dabei dem Zwang des besten Builds zu verfolgen - solange werde ich auch noch Spaß an Blizzards Werk haben. Ein Ende meiner Motivation ist zumindest aktuell nicht in Sicht.
Es gibt wenige Videospiele, die einen emotional wirklich mitnehmen. Die meisten zockt man durch, denkt vielleicht kurz über das gerade Erlebte nach und schmeißt dann das nächste Spiel ins Laufwerk. Fertig. An dieser Stelle möchte ich gar nicht diskutieren, welche Spiele jetzt emotional waren oder sind und welche nicht. Da weiß jeder Spieler selbst, was ihm gut gefällt. Ich möchte an dieser Stelle meinen Hut vor Telltale Games ziehen. Ein kleines Entwicklerstudio, das es mit The Walking Dead schon zum zweiten Mal geschafft hat, ganz, ganz große Emotionen bei mir zu wecken.
Wer an dieser Stelle lachen möchte: Bitte. Aber wer kennt dieses Gefühl nicht: Nach einem verdammt guten Buch oder einem richtig emotionalen Film fühlt man sich hinterher wie vom Donner gerührt. Leer, ergriffen, berührt. Wie auch immer. Das Gefühl ist schwierig zu beschreiben, wer es kennt, weiß, wovon ich rede. Wer es nicht weiß: Lest mal ein wieder ein Buch! Egal, wir kommen vom Thema ab. Jedenfalls: Dieses Gefühl habe ich zum ersten Mal wirklich nach Beendigung von Telltales "The Walking Dead: Staffel 1" erlebt. Damals kamen mir sogar die Tränen, auch Staffel zwei hat mich wieder sehr berührt. Dafür möchte ich bei den Entwicklern bedanken.
Ein Spiel, viele Enden
Insgesamt bietet die zweite Staffel von Telltales Walking Dead sieben verschiedene Enden, die sich teilweise mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden. Während meines Spieldurchlaufs habe ich mich intuitiv entschieden, was dazu führte, dass das eigentliche Ende mich nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Tjo, passiert. An dieser Stelle werde ich aber keinesfalls Spoiler verraten, das Spiel ist dermaßen gut, dass es jeder, der mit dem Setting etwas anfangen kann, mal gespielt haben sollte.
Unbefriedigt von dem Gesehen habe ich mal bei YouTube die anderen Enden gecheckt. Eigentlich wollte ich das Spiel Ende Oktober nochmal durchspielen, wenn es auf der PS4 erscheint, dann mit einem anderen Ende. Die Neugier war dann aber doch zu groß, gerade deshalb, weil es im Internet zwischen den Spielern großen Krach gab, welches Ende denn nur "das richtige" ist. Falls ihr auch Lust habt, mal zu gucken, hier das Video:
Gerade beim vorletzten Ende kamen wir wirklich die Tränen. Unglaublich schön in Szene gesetzt. Das ist ganz großes Gaming!
Ich will mehr davon!
Auch, wenn die zweite Staffel von The Walking Dead nicht überall gute Wertungen kassiert hat: Ich wurde bestens unterhalten. Es wurde unglaublich gut vermittelt, wie sich die Menschen in einer solchen Welt verhalten. Da man selbst als Clementine ein Teil dieser Welt voller Zombies, Tod und Gefahr ist, fühlt sich alles noch echter an. Telltale hat, zumindest bei den wichtigsten Charakteren, die schrecklichsten Seiten eines Menschen gut zum Vorschein gebracht. Das macht den Reiz dieses Spiels aus. Und wenn man als Spieler am Ende mit all den Folgen seiner Entscheidungen konfrontiert wird und diese einen emotional mitreißen - weltklasse, besser geht es nicht.
Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor Telltale Games. Von diesem kleinen Entwicklerstudio können sich Studios wie EA und Co. mal eine ganze Menge abschneiden. Für 20 Euro bekommt man mit The Walking Dead ein Spielerlebnis aufgetischt, an das man sich auch noch Wochen später erinnert. Das kann man von Battlefield und Konsorten nicht behaupten. Ich als Spieler möchte mehr von solchen unscheinbaren Perlen. Sofort!
An dieser Stelle möchte ich euch eine neue Rubrik meines Blogs vorstellen. Wer kennt das nicht? Man ist gerade dabei, sein Lieblingsspiel zu zocken, als mal wieder ein altbekannter Bug zuschlägt. Vielleicht gibt es aber auch eine Animation der Hauptfigur, die einen total auf die Palme bringt. Oder das vorletzte Level eines Spiels ist einfach total unfair - nicht schwer, sondern wirklich unfair. Videospiele sollen unterhalten, und doch regt man sich als Zocker oft genug vor dem Bildschirm auf.
In der Rubrik "Was mich an [...] nervt..." stelle ich euch solche Momente aus bestimmten Spielen vor. Ich folge dabei keiner bestimmten Logik: Was sich gerade bei mir im Laufwerk befindet, landet hier, sofern mich etwas auf die Palme bringt. Vielleicht findet ihr ja einen Punkt wieder, über den ihr euch selbst auch ständig ärgert? Vielleicht kann ich euch auch ein wenig zum Schmunzeln bringen. Nicht alle Punkte sind nämlich ernst gemeint und mitunter auch etwas überspitzt ausgedrückt.
Falls euch zu einem Spiel noch weitere Punkte einfallen, die euch so richtig auf die Nerven gehen, postet diese in den Kommentaren. Ich erweitere den anschließend den Artikel um eure Vorschläge. Genug gelabert: Los geht´s mit "Was mich an [...] nervt...", heute mit NBA 2K14.
SPIEL DOCH AB, DU VOLLIDIOT! In NBA 2K14 bin ich hauptsächlich im Modus "Meine-Karriere" unterwegs, in dem man nur einen einzigen Spieler steuert. Klar, dass man da nicht als Wasserträger hinter seinen Kollegen herlaufen, sondern möglichst viele Punkte machen möchte. Da kann von mir aus Kevin Durant alleine vorm Korb stehen: ER HAT MIR DEN BALL ZU GEBEN, DAMIT ICH PUNKTEN KANN. Alles andere macht schließlich keinen Spaß.
F**k dich, Jackson Ellis! Eine Story in einem Sportspiel? Klingt komisch, gibt´s aber durchaus so im Meine-Karriere-Modus. Zumindest gibt´s eine seichte Hintergrund-Geschichte, um den Aufstieg eures Spielers an die Spitze der NBA zu untermalen. Schöne Sache, wäre da nicht Jackson Ellis. Er ist euer Gegenspieler und einfach ein richtig arrogantes Arschloch. Es ist zwar nur ein Basketball-Spiel - selten jedoch habe ich in einem Videospiel einen anderen Charakter so gehasst wie Jackson Ellis.
Warum treffe ich denn die Dreier nicht?! Einen Ball hinter der Dreierlinie zu versenken, ist einfach mal wesentlich cooler als irgendein blöder Korbleger. Daher sind Würfe von Downtown eine coole Sache. Wenn jedoch der fünfte Dreier in Folge trotz eines maximalen Wurf-Ratings nicht reingeht, ist das nicht ärgerlich, sondern zum Kotzen. Ganz einfach.
2K-Server aus der Hölle Zumindest auf Next-Gen verbindet sich das Spiel stets mit den 2K-Servern, bevor ich loslegen könnt. Leider sind diese jedoch so arbeitswillig wie ein Beamter am Freitagnachmittag und quittieren öfters ihren Dienst. Blöd nur: Ohne Verbindung zum Server kein Meine-Karriere-Modus. Das nervt, 2K!
Zur Kasse, bitte Mikrotransaktionen sind heutzutage in Spielen leider keine Seltenheit mehr. Auch in NBA 2K14 könnt ihr gegen echtes Geld Credits kaufen, mit denen ihr dann die Attribute eures eigenen Spielers verbessern könnt. Die Credits verdient ihr zwar durch normale Spiele auch, irgendwann werden die Attribute aber verdammt teuer, sodass es lange dauert, bis ihr genügend Kohle zum Aufwerten zusammen habt. Bei einem Vollpreis-Titel für 70 Euro haben Mikrotransaktionen einfach nichts zu suchen!
Das letzte Drittel des Jahres könnte für Gamer eigentlich kaum besser sein. Nicht nur in diesem Jahr, sondern generell. Wobei, eine Einschränkung gibt es vielleicht doch: Das letzte Drittel des Jahres könnte für Gamer kaum besser sein, die auf Sportspiele abfahren. Ab Ende August beginnen quasi zweieinhalb Monate vollgepackt mit Sport, Sport und nochmals Sport. Ich freue mich wie ein Schnitzel drauf. Denn: Ein FIFA oder ein NBA 2K zockt man nicht eben einfach mal durch und ist dann damit fertig. Bei mir sind diese Spiele echte Dauerbrenner auf der Konsole und laufen, bis ein Nachfolger erscheint.
Football? FOOTBALL!
Den Auftakt für die sportlichen Wochen auf Konsole macht der neueste Ableger von EA Sports Madden NFL. Gut, in Deutschland sind die Leute nicht ganz so verrückt nach Football wie die Amerikaner. Auch ich würde mich in diesem Sport nicht als Experte bezeichnen. Dennoch finde ich die Mischung aus Taktik kombiniert mit riesigen Schränken, die ein Ei über den Rasen tragen, faszinierend. Auch auf Konsole macht das Spiel ordentlich Spaß. Besonders der Karriere-Modus ist super. Ihr erstellt euch einen Spieler, lasst ihn auf eurer Wunsch-Position antreten und führt euer Team zum Erfolg. So hat mein virtueller Kevin Hildebrand Jahr für Jahr den Super Bowl gewonnen und als Quarterback etliche Rekorde für die Ewigkeit aufgestellt. Das Konzept ist zwar nicht neu, aber in Madden deutlich besser umgesetzt als in FIFA. Und macht eine Menge Spaß.
Gerade ist der Titel schon gefallen: Im September kommt FIFA 15 raus. Was soll man zu der Reihe großartig noch sagen? Negativ: Lionel Messi ist auf dem Cover, schon wieder. Wenn es so weitergeht, wird er auch noch nach Karriere-Ende vom Cover der Fußball-Simulation strahlen. Normalerweise macht mich ein neues FIFA nicht so heiß, da die Änderungen von Jahr zu Jahr doch eher gering ausfallen und ich hauptsächlich die neuen Trikots, Transfers etc. haben möchte. Wenn etwas nicht aktuell ist, ist das einfach nicht mein Ding. Neu ist immer besser! Aber in diesem Jahr bin ich sehr gespannt, was EA Sports aus dem Hut zaubert. Die Portierung von FIFA 14 auf Next-Gen war vielversprechend. Jetzt, wo die Entwickler ein Jahr Zeit hatten, das Spiel auf die neuen Konsolen anzupassen, erwarte ich große Dinge. Die ersten Ankündigen, das Spiel lebendiger und noch atmosphärischer gestalten zu wollen, klangen ja schon nicht schlecht.
Bälle, Bälle, Bälle...Puck
Erstmalig auf der neuen Konsolengeneration erscheint auch ein Ableger von Pro Evolution Soccer. Ich gebe es zu: Eigentlich spiele ich lieber PES. Der Become-A-Legend-Modus war immer deutlich besser als die Be-A-Pro-Grütze von FIFA. Außerdem war PES einfach immer den entscheidenden Tacken simulationslastiger. Das muss man nicht mögen, mir gefällt´s aber. Im letzten Jahr hat sich Konami aber ins eigene Fleisch geschnitten: Keine Next-Gen-Version, eine tolle Grafik-Engine, mit der PS3 und Xbox 360 aber hoffnunglos überfordert waren. Der Sprung auf die neuen Konsolen kommt gerade recht. Sogar mehr Lizenzen hat Konami ergattern können: So dürft ihr jetzt mit den Teams der 2. Ligen aus England, Italien, Frankreich und Spanien kicken. Bundesliga-Teams gibt es aber wohl wieder nur drei. Schade. Mit einer Bundesliga-Lizenz an Bord würde ich wahrscheinlich nur noch PES kaufen, nicht auch noch FIFA.
Ebenfalls ein Highlight: Das jährliche Update von NBA 2K. 2K Sports haut hier Jahr für Jahr eine Basketball-Simulation raus, die besser kaum sein könnte. Auch hier ist ein toller Modus dabei, in dem ihr euren eigenen Spieler zur NBA-Legende pusht. Sehr motivierend und gut umgesetzt. Weiterhin wage ich mich in diesem Jahr mal wieder an ein NHL-Spiel von EA. Große Erwartungen habe ich keine. Außer: Spannende Eishockey-Partien mit den Anaheim Ducks.
Ansonsten erscheint auch noch ein neues Wrestling-Spiel von 2K, WWE 2K15. Seit der Übernahme der Serie von 2K habe ich noch kein Spiel aus dem WWE-Universum wieder gezockt. Ich werde es definitiv mal in der Videothek ausleihen und anzocken. Ärgerlich: Ein neues Game der Formel 1 wird es auch geben - allerdings nicht für PS4, das erscheint erst im ersten Quartal des nächsten Jahres. Schade. Ich hätte gerne auf der PS4 ein paar Runden mit Sebastian Vettel gedreht. Aber halb so schlimm: Sport-Spiele erscheinen in diesem Jahr noch genug.
Am Dienstag hatte ich mal wieder etwas Zeit, mich in die Welt von The Last of Us zu stürzen. Inzwischen habe ich den Punkt, an dem ich auf der PS3 aufgehört hatte zu spielen, überholt. Gut, ich gebe es zu, war auch nicht sonderlich schwer bei knapp zwei Stunden Spielzeit. Dennoch bin ich froh, den Anfang des Spiels nochmal durchlebt zu haben. Denn schon in den ersten Stunden bekommt ihr hier Momente geboten, die einfach unglaublich atmosphärisch sind und Emotionen wecken. Wenn euch das Spiel erstmal in seinen Bann gezogen habt, würdet ihr den Controller am liebsten gar nicht mehr beiseite legen.
Nicht nur die Spielwelt ist zum Fürchten...
...sondern leider auch die K.I. der computergesteuerten Gefährten. Das muss man leider so sagen. Beispiele gefällig? Bitte! Ihr schleicht in aller Ruhe durch ein Gebiet, um unbemerkt an ein paar menschlichen Gegner vorbeizukommen. Tja, wären da nicht eure tollen Begleitungen Tess und Ellie. Bei dem Versuch, dem Spieler zu folgen. Werden sie gerne mal von einer Wache erwischt und lösen eine Schießerei aus. Das stört mich jetzt nicht großartig. Schließlich bin ich auch nicht sehr feinmotorisch veranlagt und baller lieber alles über den Haufen, was sich mir in den Weg stellt. Wäre da nicht das Problem mit der Munitionsknappheit. Werdet ihr durch einen K.I.-Patzer im ungüstigsten Moment erwischt, habt ihr nur noch drei Kugeln für sechs Gegner. Das heißt es: Gut zielen, drei Kopfschüsse verteilen und den restlichen Abschaum in Bud-Spencer-Manier mit den Fäusten verprügeln. Lustig auch folgendes Szenario: Ein Gegner sieht euch von einer anderen Straßenseite, blickt genau auf die Stelle, wo ihr euch versteckt habt. Wenn ihr aber aus dem Gebiet, innerhalb dessen die Wachen theoretisch auf euch schießen würden, verschwindet, gucken sie manchmal zwar noch hinterher, machen aber nix mehr. Oder verfolgen nur Ellie, die sowieso sehr langsam hinter euch hervorläuft, nur um dann von ihr abzulassen, wenn sie einen Vorsprung herunterspringt. Quasi nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn!
Atmosphärisch eine Bombe
Grundsätzlich stören diese K.I.-Aussetzer aber nicht so stark. Man muss ja zumindest mal was zum Meckern haben. Denn der Rest des Spiels ist eine wahre Pracht. Wie bereits gesagt, bekommt ihr schon von Anfang an atmosphärische Schocker um die Ohren gehoren. Die folgen aber nicht dem Schema „Spieler geht um Ecke, Zombie springt aus Schrank“, sondern haben wirklich Tiefgang. Im Prolog erleben wir den Ausbruch der Pilz-Infektion, Menschen mutieren, Joels Tochter stirbt. Batz, erste emotionale Backpfeiffe für den Spieler. Im weiteren Spielverlauf bekommen wir Ellie anvertraut, die scheinbar gegen den Virus immun ist und eine Hoffnung für die Heilung der Menschheit sein könnte. Als wir sie in einem Rathaus abliefern sollen, von wo aus sie von anderen Leuten zur einem Quarantäne-Lager gebracht werden soll, wird Joel von Tess und Ellie getrennt. Panische Suche, dann das Wiedersehen, nur um im Rathaus festzustellen, dass Tess von einem Zombie gebissen wurde. Sie opfert sich, um Joel und Ellie die Flucht aus der Stadt zu ermöglichen. Batz, Schlag Nummer zwei ins Gesicht. Denn: Obwohl er es nicht zugeben möchte, trifft Joel der Verlust von Tess hart.
Ein paar Minuten später sind Joel und Ellie aus der Stadt entkommen und befinden sich in einem Wald. Tja, na und? Allein die Art und Weise, wie Entwickler Naughty Dog es umsetzt, Ellies Begeisterung für ein Stück Natur in einer komplett zerstörten Welt umzusetzen ist einfach bemerkenswert. Dem Spieler wird hier durchweg ein emotional denkwürdiges Erlebnis geliefert. Nicht nur stumpfes Ballern, nein, ein wirklich großes Werk, das zum Nachdenken anregt und mitunter auch bedrücken kann.
Ich bin gespannt, was mich im weiteren Verlauf des Spiels erwartet. Ich kann kaum erwarten, wie es weitergeht.
Dieser Artikel versetzt mich irgendwie in Freude. Nicht nur wegen der tollen Alliteration in der Überschreift. Nein, endlich hat es nämlich den Anschein, als würde bei Blizzards Zugpferd World of Warcraft wieder frischer Wind wehen. Der Release-Termin des neuen Add-Ons wird nächste Woche bekannt geben, außerdem feiert das Spiel Ende des Jahres 10. Geburtstag. Und was Blizzard den Spielern da anbieten will, hört sich schon jetzt unglaublich geil an. Sofern es reibungslos funktioniert, versteht sich.
Die 40er sind zurück!
Die amerikanischen Entwickler haben sich nicht lumpen lassen und ein paar nette Sachen angekündigt. Da wäre zum einen die Raidbrowser-Variante des Geschmolzenen Kerns. Mit 40 Spielern wird man sich über das Tool anmelden und in dem aufemotzten Classic-Raid gegen Ragnaros antreten können. Am Ende soll sogar noch ein Mount für die Spieler verteilt werden. Geil? SEHR GEIL! Zumindest in der Theorie. In der Praxis darf man wohl folgendes Szenario erwarten: Als DD reiht man sich in die Warteschlange ein, da ja 40 Spieler benötigt werden, sind Wartezeiten von über einer Stunde bestimmt locker möglich. In der Instanz drin, hat man leider noch mit den gleichen Hohlbirnen zu tun, mit denen man sich auch durch die Schlachtzugsbrowser-Versionen der aktuellen Raids kämpft. Ninja-Pulls, unfähige Tanks, unfähige Heiler, unfähige DD´s. Ja, kommt so in etwas hin. Nicht zu vergessen: Bei 25 Spielern im Schlachtzugsbrowser sind schon mindestens acht Leute AFK. Bei 40 Leuten dürfte diese Zahl noch deutlich größer ausfallen. Da ist riesige Freude vorprogrammiert.
Aber wir wollen ja nicht ständig meckern. Schließlich wollten die Spieler 40-Mann-Raids zurück, jetzt kriegen sie ihn serviert. Mit allen Konsequenzen. Zwar nur im Schlachtzugsbrowser, aber immerhin. Zumindest dürfte es viele Spieler, die mit WoW bereits aufgehört haben, wieder nach Azeroth locken. Für viele Classic-Spieler war der Geschmolzene Kern der erste Raid überhaupt. Wer mittlerweile mit WoW aufgehört hat, begründet dies meistens mit der Aussage: „Früher war alles besser.“ Na also! Jetzt kommt „früher“ wieder zurück. Zumindest für die Idee verdient Blizzard ein dickes Lob. Und man darf nicht vergessen: Dieser Raid ist kein Bestandteil des neuen Add-Ons „Warlords of Draenor“, sondern wird den Spielern kostenlos als Dankeschön zum zehnten Geburtstag des Spiels serviert. Klasse Sache. Damit dürften auch die notorischen Nörgler befriedigt werden, die sich sonst immer beschweren, dass Blizzard zum Geburtstag des eigenen (!!) Spiels nur sinnlose Geschenke verteilt hat. Die Spielerschaft ist eben verwöhnt. Wer dann noch immer nicht genug vom Geschmolzenen Kern hat, kriegt sogar noch ein Pet für lau obendrauf. Das dürfte für die Spieler ein gelungenes Paket sein. Ich jedenfalls freue mich drauf. Trotz eventueller Macken, die durch Raidbrowser und idiotischen Spielern damit einhergehen.
200 Mann hauen sich auf die Mütze
Wie, das war´s noch nicht mit den Geschenken? Sachen gibt´s! Für die gierigen Zocker haut Blizzard sogar noch ein Schlachtfeld obendrauf. Satte 200 Mann sollen sich in einer Art Team-Deathmath bis zum bitteren Ende bekriegen. Angelehnt ist das Schlachtfeld an die Duelle zwischen Horde und Allianz zwischen Tarrens Mühle und Süderstade.
Kleiner Exkurs für diejenigen, die damit nix anfangen können: Zu Anfangszeiten von WoW tummelten sich in diesen beiden Städte besonders viele Spiele. Tarrens Mühle war für Hordler eine beliebte Anlaufstelle beim Levelprozess, Süderstade ist das Pendant der Allianz direkt gegenüber. Damals soll tatsächlich auch noch so etwas wie Open-World-PvP in WoW betrieben worden sein. Ich habe zu dem Zeitpunkt zwar auch noch nicht selber gespielt, aber alteingesessene Zocker schwärmen von diesen Duellen. Daher bringt Blizzard das alte Feeling durch ein Schlachtfeld wieder. Coole Sache, finde ich. Blizzard orientiert sich auch durch diese Einführung an den Wünschen der Spieler. Zumindest zum 10. Geburtstag von WoW kann man den Entwicklern nicht vorwerfen, sie würden sich keine Mühe geben, um ihrer Spielerschaft etwas besonderes zu bieten.
Bleibt nur noch die Frage, ob ein Schlachtfeld mit 200 Spielern überhaupt flüssig laufen wird. Die wahrscheinlichste Antwort: Nein, natürlich nicht. Schon jetzt gibt es in der Kriegshymnenschlucht, im Arathibecken und Co. arge Probleme, wenn deutsche Zocker auf ihre Konkurrenten aus Russland treffen. Die botten und scripten nämlich auch gerne mal, was das Zeug hält. Nervige Lags und ein schlechtes Spielerlebnis sind die Folge. Bei nur 20 bis 30 Spielern, wohlgemerkt. Im Alteractal tummeln sich 80 Spieler in einem BG. Das läuft dank weitläufiger Map auch in der Regel sehr flüssig. Jedoch sind 200 Spieler schon eine Menge. Und soviel ist sicher: Sollte Blizzards „Geschenk“ nicht von Anfang an rund laufen, gehen die Spieler an die Decke. Dann wird wieder der 13-Euro-Joker gezogen und gejammert, dass WoW einfach nur ein Drecksspiel ist. Merkt euch meine Worte, liebe Leute!
Ich jedenfalls freue mich auf die ganzen Schmankerl, die WoW uns Spielern ab November bietet. Solch enorme Inhalte für lau sind keineswegs selbstverständlich und heutzutage, in denen den Zockern für jeden Mist Geld abgeknöpft wird, selten. Daher finde ich es umso schöner, dass sich Blizzard die Mühe macht und einen außergewöhnlichen Raid und ein außergewöhnliches Schlachtfeld ausbringt. Hat sie ja immerhin keiner zu gezwungen. Wenn sich die WoW-Macher beim neuen Add-On genauso viel Mühe investiert haben, bin ich mir sicher: WoW wird wieder spannender. Auch wenn es immer wieder Nörgler geben wird, denen sowieso gar nichts gefällt.
Nach einer anstregenden Woche an der Arbeit habe ich mich sehr gefreut, als ich letzten Freitag meine Version von The Last of Us Remastered auspacken konnte. Schon beim Betrachten der Hülle war ich sehr zufrieden, mich für die Steelbook-Edition entschieden zu haben. Ihr kriegt hier von Amazon ein hochwertiges Steelbook, welches auch als Verpackung des Spiels dient. Bei Games wie Diablo 3 oder Need for Speed Rivals hat Amazon einfach neben der normalen Verpackung ein Steelbook mitgeschickt, jedoch wirkten diese nicht wirklich hochwertig und waren auch nicht beschriftet, sondern nur ganz simpel "bedruckt". Von einer Steelbook-Edition konnte man da nicht reden. Schön, dass das bei The Last of Us nicht so ist.
Endlich auf Next-Gen
Ich muss zugeben, dass ich mich sehr auf das Spiel gefreut habe. Klar, letzten Endes ist es auch nur eine aufgebohrte Fassung des PS3-Spiels für den Vollpreis. Wenig Mühe, maximaler Profit für die Entwickler. Normalerweise verurteile ich diese aufgewärmten Spiele, aber im Falls von The Last of Us kann man wohl eine Ausnahme machen. Ich muss gestehen, dass ich auf der PS3 nur zwei Stunden lang gezockt hatte und das Spiel danach nicht mehr angerührt habe. Irgendwie kamen dann immer wieder andere Sachen dazwischen. Daher war ich sehr froh, dass das Spiel für die PS4 erschienen ist. Denn ganz ehrlich: Wenn ich eine neue Konsole zu Hause stehen habe, krame ich ungern nochmal die alte hervor. Man ist ja dann schon den Next-Gen-Standard gewöhnt. Daher lautet mein erstes Fazit schon jetzt: Super, dass es dieses Spiel auf die neue Sony-Konsole geschafft hat. So darf ich es auch nochmal erleben. Auf PS3 hätte ich es wohl nicht nochmal durchgezockt.
Ein unglaublich intensives Spielgefühl
Ja, den Anfang des Spiels kannte ich schon. Ist aber jetzt auch schon rund ein Jahr her, seitdem ich das Spiel zum letzten Mal gezockt habe. Ich bin jetzt ungefähr dort, wo ich mein Abenteuer auf der PS3 beendet habe. Und ich bin einfach unglaublich begeistert von der Atmosphäre. Allein der Prolog des Spiels ist so unglaublich intensiv, dass man von der ersten Minute vor der Konsole gebannt ist. Das macht The Last of Us so gut, dass habe ich selten erlebt.
Was bleibt sonst zu sagen? Allzu weit bin ich in der Story noch nicht. Die aufgebohrte Grafik auf der PS4 ist hübsch, so gut wie ein inFamous oder Killzone sieht das HD-Remake aber nicht aus. Macht aber auch nix, denn das Spiel ist so unglaublich gut und bietet so eine tolle Story - da wird man vor die Konsole gefesselt.
In den weiteren Teilen berichte ich von meinen Erlebnissen in der Welt von The Last of Us. Einen Tipp kann ich aber schon jetzt geben: Wenn ihr das Spiel noch nicht gezockt habt und eine PS4 besitzt: Kauft es euch! Ihr werdet es nicht bereuen.