Mittwoch, 5. März 2014

Thief: Spieletagebuch, Teil 3

Zugegeben, in den letzten Tagen hatte ich nicht wirklich Lust, Thief weiterzuspielen. Zu undurchsichtig und wenig spannend die Story, zu groß die vielen kleinen technischen Fehler. Doch damit tut man dem Spiel unrecht. Denn: Wenn man erst einmal drin ist, macht es auch wirklich Spaß! In meinem heutigen Blog begleite ich euch durch das vierte Kapitel des erst kürzlich erschienenen Spiels. Screenshots inklusive! ACHTUNG: STORY-SPOILER IM TEXT!

Back to the roots

Wie auch in jedem Kapitel startet ihr, na klar, im Glockenturm! Dort angekommen bemerkt ihr, dass Bassos Brieftaube verletzt ist. Da stimmt doch was nicht! Also bahnt ihr euch euren Weg durch die Stadt (hatte ich die vielen Ladepausen schon erwähnt?) und erreicht sein Versteck. Dort ist aber von Basso keine Spur, lediglich Orion, für den ihr im letzten Teil das Buch geklaut hat, sucht panisch nach eben diesem. Er erzählt euch, dass der Diebesfängergeneral Basso im Bergfried, einem riesigen Turm, eingesperrt hat.

Einbruch in die Villa

Orion erzählt euch von einem Informanten, der weiß, wie man in den Turm kommt. Dieser wird jedoch öffentlich gehängt und ist keine wirkliche Hilfe mehr. Also geht es in die Villa des Architekten des Bergfrieds. Eastwick, so sein Name, hat sich in einem Zimmer verschanzt, da die Leute des Baron ihn holen wollen. Sehr gut: Wie ihr in die Villa kommt, ist euch überlassen. Entweder direkt durch die Vordertür, über den Balkon oder ihr sucht nach einer geheimen Tür in einem Gartenhaus. Der direkte Weg ist hier der schwerste. Bis ich die anderen beiden jedoch gefunden hatte, musste ich einige Pixeltode hinnehmen...

Der Architekt ist...

...tot! In seinem Zimmer angekommen seht ihr, dass sich der Architekt gehängt hat. Macht aber nix, Garrett kommt auch so an die Pläne des Bergfrieds und findet so heraus, wie er am besten in das Gebäude kommt. Da inzwischen einige Menschen ihren Widerstand gegen den Baron zeigen, steht der Bergfried in Flammen. Garrett kämpft sich trotzdem seinen Weg zu den Zellen der Gefangenen, befreit Basso und könnte jetzt eigentlich gehen. Eigentlich!

Gier ist eine schlechte Tugend

Denn angeblich soll sich in der Spitze des Bergrfrieds der Tresor des Barons befinden. Garrett will diesen natürlich knacken, wird jedoch vom Diebesfängergeneral angegriffen und verwundet. Trotz etlicher Wachleute schafft er es trotzdem, den Safe zu knacken. Und er nimmt einen... blau leuchtenden Kristall in Empfang?! Was es damit auf sich hat, wird sich wohl noch zeigen. Nach einer kleinen Sequenz, in der sich Erin wieder zeigt, ist auch dieses Kapitel beendet.

Zum Abschluss noch ein paar Screenshots, darunter auch einer aus Kapitel drei. Diesen erkennt ihr relativ leicht an der leicht bekleideten Frau.
Da müsst ihr hin: Dass der Bergfried in Flammen steht, juckt Garrett nicht wirklich.
Fette Beute? Der Safe des Barons.
Orion klärt euch auf, dass Basso entführt wurde.


Der Diebesfängergeneral brennt darauf, Garrett festzunehmen.
Ein Blick hinter die Mauern des Bordells.
Garrett wird vom General attackiert. 


Sonntag, 2. März 2014

Thief: Spieletagebuch, Teil 2

Und weiter geht´s mit den nächsten Eindrücken zum neuesten Teil der Thief-Serie! Als Meisterdieb Garrett verschlug es mich nun in das dritte von insgesamt acht Kapiteln des neuen Spiels. Zumindest kann man sagen, dass die Story langsam an Fahrt aufnimmt. Leider trüben die technischen Probleme den Spielspaß enorm. ACHTUNG: SPOILER ENTHALTEN! NICHT WEITERLESEN, 

Ladepausen im Sekundentakt

Nach jeder abgeschlossenen Hauptmission landete man bisher in Garretts Vertecks, einem alten Glockenturm. So auch nach Kapitel zwei. Im Unterschlupf kann man seine bisherigen Sammlerstücke in feinen Vitrinen begutachten, leider sind meine noch arg leer. Den allergrößten Entdeckertrieb habe ich zugegebenermaßen nicht wirklich. In der zweiten "Etage" des Verstecks startete dann eine Zwischensequenz. Ein Rabe von Basso bringt einem eine Notiz vorbei. Diese ist jedoch nur so kurz eingeblendet, dass man sie sowieso nicht lesen kann. Also klettert man durch die Stadt, um mehr über den neuen Auftrag zu erfahren. Leider ist die Stadt nicht frei begehbar, neue Abschnitte werden ständig neu geladen. Um also von einem Bereich in den anderen zu kommen, werdet ihr mit Ladebalken zugeschmissen. So kann ein Weg, der eigentlich keine Minute dauert, schon mal mit drei bis vier Pausen gespickt sein. Das trübt den Spielspaß enorm und ist sehr nervig.

Nackte Frauen überall

Nachdem ihr euch euren Auftrag abgeholt habt, geht es kurz in Erins Versteck (massig Ladepausen inklusive), anschließend darf Garrett ins Bordell. Nicht jedoch, um sich von dem Stress, den mal als Meisterdieb eben so hat, zu erholen, sondern um ein seltenes Buch zu stehlen. Ihr schleicht euch also durch das Etablissement, findet einige Geheimnisse heraus und dürft nach einigen Rätseln besagtes Buch in Empfang nehmen. Der Weg bis dahin ist schön gestaltet, die Rätsel sind ordentlich, wenn auch nicht allzu schwer, die Atmosphäre innerhalb des Levels sehr gut. Und noch besser: Keine Ladepausen! So kommt endlich mal ein Spielfluss auf. Während man also auf Hauptmission unterwegs ist, hat man tatsächlich Spaß. Nachdem ihr dann das Bordell samt Schriftstück verlassen habt, ist die Mission beendet und ihr landet wieder in eurem Versteck. Was es mit dem Buch auf sich hat, erfährt man bis hierhin noch nicht.

"Schlag mich härter!"

Auch wenn ihr in diesem Kapitel durch ein Bordell schleicht, von technischen Fehlern werdet ihr auch hier nicht verschont. Zunächst einmal bleibt es dabei, dass die K.I. extrem dämlich ist. Wenn ihr entdeckt wurdet reicht es eigentlich, sich in ein nächstes Zimmer zu retten und die Tür zu schließen. Die Wache hört ihr dann zwar immer noch durch sämtliche Gänge brüllen, aber suchen tut sie euch nicht mehr. Aus den Augen, aus dem Sinn! Den Vogel abgeschossen hat aber ein anderer Soundbug. Im Laufe des Levels befindet ihr euch in einem geheimen Gang unter dem Bordell. Dabei könnt ihr durch Löcher in der Mauer gucken und Prostituierte bei ihrer Arbeit mit den Kunden bewundern. Ein netter Herr mag es dabei wohl etwas härter und möchte von seiner Dame geschlagen werden. Normalerweise bekommt ihr den Sound der Szenerie in einem der Zimmer nur mit, wenn ihr durch ein Loch guckt oder direkt neben der Wand steht. Blöd nur, dass es hier nicht der Fall war und ich mir das halbe Level lang "Schlag mich härter" anhören durfte, gepaart mit der Geräuschkulisse einiger satter Schläge. Da zerstört nicht nur die Atmosphäre, sondern ist auch noch unglaublich nervig.

Mit diesen Eindrücken verabschiede ich mich bis zum nächsten Eintrag. Mal sehen, was das Spiel in Kapitel vier für mich bereithält.