Achtung, hier kommt was großes auf euch zu! Nachdem ich mich durch die unzähligen Nebenaufgaben von Thief mehr oder weniger gequält habe, ging es danach mit der Story weiter. Kapitel fünf stand auf dem Plan, und soviel sei gesagt: Diese Mission ist der bisherige Höhepunkt des Spiels! Die ohnehin schon dichte und düstere Atmosphäre von Thief wird noch einmal getoppt.
Lasst euch einliefern!
Denn: In der fünften von insgesamt acht Story-Missionen verschlägt es euch in eine Nervenheilanstalt. In dieser versucht ihr, Informationen über eure ehemalige Schülerin und Weggefährtin Erin herauszufinden. Die war nämlich in der Vergangenheit Gast in dieser Anstalt. Auch in dieser Beschreibung möchte ich davon absehen, die Story näher zu spoilern. Dafür ist dieses Kapitel einfach zu gut - diesen Spaß möchte ich niemandem nehmen. Aber zumindest ein paar Eindrücke zur Atmosphäre innerhalb der Anstalt möchte ich euch mit auf den Weg geben.
Hier ist nichts normal
Per Boot schippert ihr zu der Nervenheilanstalt, die auf einer abgelegenen Insel liegt. Hier soll niemand mehr rein - oder vielleicht auch raus? Auf der Insel angekommen, bahnt ihr euch den Weg zum Gebäude. Verriegelte Türen, ein schauriger Soundtrack: Hier läuft euch schon ein Schauer über den Rücken, noch bevor ihr die Anstalt überhaupt betreten habt. Nachdem ihr dann endlich drin seid, müsst ihr Informationen über Erin sammeln. In der gesamten Einrichtung könnt ihr insgesamt 42 Dokumente sammeln, so viele wie in keinem anderen Level zuvor. Auch wenn diese Schnipsel auch in den vorherigen Kapiteln gut zur Atmosphäre beigetragen haben, wenn ihr sie nicht gelesen habt, habt ihr nix verpasst. Hier rate ich euch aber dringend dazu, jedes Schriftstück, das ihr findet, genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn schnell wird klar: Auch, als die Anstalt noch in Betrieb wahr, ging hier nicht alles mit rechten Dingen zu...
Blut, Gefangene und ... Monster?
Dieser Eindruck wird auch dem Spieler vermittelt. Während ihr so durch die Gänge des maroden Bauwerks streift, fällt euer Blick ab und an auf eine Blutlache, auf einmal steht eine Person in dem Gang vor euch, die Sekunden später nicht mehr da ist. Gegenstände bewegen sich wie von Geisterhand, im Gefängnistrakt bekommt ihr es mit Gestalten zu tun, die mit der Person, aus der sie sich entwickelt haben, nicht mehr viel gemeinsam haben. Ebenfalls sehr schön: Die gesamte Anstalt ist sehr weitläufig und bietet viele Zimmer und Korridore, die ihr erforschen könnt. Da ihr immer wieder Geräusche hört, die garantiert keinen natürlichen Ursprung haben, beschleicht euch ein beklemmendes Gefühl. Gehe ich jetzt wirklich in den Raum, aus dem gerade der laute Knall kam? Oder will ich einfach nur möglichst schnell das Ende des Kapitels erreichen? Der Spieler hat freie Wahl, eine ausführliche Erkundungstour lohnt sich aber definitiv. Abgerundet wird das stimmige Kapitel mit einen Zwischensequenzen, die euch mehr zu Erin und ihrer Vergangenheit verraten. Wer Mission fünf noch nicht gespielt hat, dem sei gesagt: Auf diese schaurig-schöne Sequenz könnt ihr euch freuen!
Montag, 10. März 2014
Sonntag, 9. März 2014
Thief: Spieletagebuch, Teil 4
Da wäre ich mal wieder, anbei frische Impressionen von Meisterdieb Garrett. An sich würde ich euch eigentlich gerne täglich mit Eindrücken beliefern, aber... Das Spiel ist halt doch etwas zäh. Gute Nachricht: Heute kann der Blog ohne Gefahr gelesen werden. Spoiler zur Story gibt es keine, da ich mich zuletzt mit den Nebenmissionen und Kundenaufträgen im Spiel beschäftigt habe. Letztere bieten zwar auch eine kleine Geschichte, die ist aber nicht wirklich spannend. Eher sogar ziemlich absurd, aber zumindest sind die Kundenaufträge mitunter für den ein oder anderen Lacher gut.
Die Nebenmissionen: Langeweile mal 25
Es gibt Spiele, die neben der Story auch gute Nebenmissionen zu bieten haben. Zum Beispiel GTA V. Hier lernt ihr abseits der Geschichte neue, verrückte Personen kennen und absolviert abwechslungsreiche Aufgaben. Zugegeben, GTA V legt die Latte sehr hoch. Aber es wäre schon cool, wenn Thief zumindest neue Personen einführen würde. Oder die Nebenmissionen abwechslungsreich und spannend wären. MÖÖÖÖP!! Weit gefehlt. Aufträge gibt es nur von Basso. Diese Tatsache wäre ja noch zu verkraften, da Garrett als Meisterdieb eher keinen Kontakt zu anderen Menschen sucht. Aber die gebotenen Nebenmissionen, 25 an der Zahl, sind einfach unglaublich langweilig. Die Aufgaben werden nach und nach freigeschaltet, nach Kapitel vier standen mir 16 Stück zur Verfügung. 16 Aufgaben nach dem gleichen Muster. Suche Haus XY, klaue Gegenstand AB, haue ab. Glücklicherweise sind in den Häusern entweder keine Bewohner anwesend oder sie sind alle tot. Ihr könnt also seelenruhig klauen, lediglich eine Falle will ab und zu mal deaktiviert werden.
Man sieht also, die Nebenmissionen in Thief sind recht langweilig und wenig fordernd. Wäre da nicht der Weg hin zu einer solchen Aufgabe! Ihr werdet durch die gesamte Stadt geschickt, was euch einiges an Laufwegen und Ladepausen beschert. Die größte Schwierigkeit in diesen kleinen Raubzügen besteht aber darin, erstmal den Eingang zu finden, um in das Haus zu kommen. Entweder sucht man sich halb tot, da Garrett nicht einmal annähernd so viele Möglichkeiten hat, auf Häuser zu klettern wie etwa die Protagonisten in Assasins Creed. Hier ist suchen und ausprobieren gefordert. Ab und zu müsst ihr auch ein kleines Rätsel lösen, damit sich euch der Weg ins Haus erschließt. Wenn man aber auf der Leitung steht, kann diese Suche schon etwas dauern. Zum Glück wird dieser Anspruch aber nicht konsequent eingehalten. Manchmal müsst ihr auch einfach nur durch die Eingangstür direkt vor dem Haus spazieren. Diese Aufteilung zwischen "Verdammt, wo ist der verfluchte Eingang" hin zu "Ich spaziere locker durch den Haupteingang" erschließt sich mir nicht ganz.
Der Kunde ist König
Etwas besser machen es die Kundenaufträge. Im Rahmen der Nebenmissionen lernt ihr zwei neue Auftragsgeber kennen. Ihr müsst also die besagten zwei Missionen abschließen, damit euch die Kundenaufträge zur Verfügung stehen. Dann lernt ihr Vittori und Ector kennen. Beide sind recht ... interessante Typen, die dem Spiel aber gut tun. Zumindest lernt man mal neue Gesichter kennen! Dementsprechend absurd sind aber auch die Aufträge, die sich euch geben. Zwar müsst ihr auch nur Sachen klauen, aber zumindest in eine kleine Mission verpackt. Vittori will etwa einen sprechenden Schädel oder eine achtbeinige Katze von euch, während ihr Ector helfen sollt, einen Roboter-Menschen zusammenzubauen. Insgesamt hält jede Figur drei Missionen für euch bereit. Nach Kapitel vier standen mir je zwei zur Verfügung, insgesamt haben diese vier Missionen mit viel Wohlwollen eine Stunde in Anspruch genommen.
Insgesamt bin ich nach diesen gesamten Nebenaufträgen nun bei 8 Stunden Spielzeit angelangt. Damit haben mich diese also circa vier Stunden beschäftigt, wobei erwähnt sei, dass ihr wirklich vieeeeel Laufarbeit verrichten müsst. Wenn ihr also nicht auf die entsprechenden Trophäen oder Erfolge aus seid, spart euch die Mühe. Wirklich viel Spaß werdet ihr mit den Aufgaben abseits der Story nicht haben.
Die Nebenmissionen: Langeweile mal 25
Es gibt Spiele, die neben der Story auch gute Nebenmissionen zu bieten haben. Zum Beispiel GTA V. Hier lernt ihr abseits der Geschichte neue, verrückte Personen kennen und absolviert abwechslungsreiche Aufgaben. Zugegeben, GTA V legt die Latte sehr hoch. Aber es wäre schon cool, wenn Thief zumindest neue Personen einführen würde. Oder die Nebenmissionen abwechslungsreich und spannend wären. MÖÖÖÖP!! Weit gefehlt. Aufträge gibt es nur von Basso. Diese Tatsache wäre ja noch zu verkraften, da Garrett als Meisterdieb eher keinen Kontakt zu anderen Menschen sucht. Aber die gebotenen Nebenmissionen, 25 an der Zahl, sind einfach unglaublich langweilig. Die Aufgaben werden nach und nach freigeschaltet, nach Kapitel vier standen mir 16 Stück zur Verfügung. 16 Aufgaben nach dem gleichen Muster. Suche Haus XY, klaue Gegenstand AB, haue ab. Glücklicherweise sind in den Häusern entweder keine Bewohner anwesend oder sie sind alle tot. Ihr könnt also seelenruhig klauen, lediglich eine Falle will ab und zu mal deaktiviert werden.
Man sieht also, die Nebenmissionen in Thief sind recht langweilig und wenig fordernd. Wäre da nicht der Weg hin zu einer solchen Aufgabe! Ihr werdet durch die gesamte Stadt geschickt, was euch einiges an Laufwegen und Ladepausen beschert. Die größte Schwierigkeit in diesen kleinen Raubzügen besteht aber darin, erstmal den Eingang zu finden, um in das Haus zu kommen. Entweder sucht man sich halb tot, da Garrett nicht einmal annähernd so viele Möglichkeiten hat, auf Häuser zu klettern wie etwa die Protagonisten in Assasins Creed. Hier ist suchen und ausprobieren gefordert. Ab und zu müsst ihr auch ein kleines Rätsel lösen, damit sich euch der Weg ins Haus erschließt. Wenn man aber auf der Leitung steht, kann diese Suche schon etwas dauern. Zum Glück wird dieser Anspruch aber nicht konsequent eingehalten. Manchmal müsst ihr auch einfach nur durch die Eingangstür direkt vor dem Haus spazieren. Diese Aufteilung zwischen "Verdammt, wo ist der verfluchte Eingang" hin zu "Ich spaziere locker durch den Haupteingang" erschließt sich mir nicht ganz.
Der Kunde ist König
Etwas besser machen es die Kundenaufträge. Im Rahmen der Nebenmissionen lernt ihr zwei neue Auftragsgeber kennen. Ihr müsst also die besagten zwei Missionen abschließen, damit euch die Kundenaufträge zur Verfügung stehen. Dann lernt ihr Vittori und Ector kennen. Beide sind recht ... interessante Typen, die dem Spiel aber gut tun. Zumindest lernt man mal neue Gesichter kennen! Dementsprechend absurd sind aber auch die Aufträge, die sich euch geben. Zwar müsst ihr auch nur Sachen klauen, aber zumindest in eine kleine Mission verpackt. Vittori will etwa einen sprechenden Schädel oder eine achtbeinige Katze von euch, während ihr Ector helfen sollt, einen Roboter-Menschen zusammenzubauen. Insgesamt hält jede Figur drei Missionen für euch bereit. Nach Kapitel vier standen mir je zwei zur Verfügung, insgesamt haben diese vier Missionen mit viel Wohlwollen eine Stunde in Anspruch genommen.
Insgesamt bin ich nach diesen gesamten Nebenaufträgen nun bei 8 Stunden Spielzeit angelangt. Damit haben mich diese also circa vier Stunden beschäftigt, wobei erwähnt sei, dass ihr wirklich vieeeeel Laufarbeit verrichten müsst. Wenn ihr also nicht auf die entsprechenden Trophäen oder Erfolge aus seid, spart euch die Mühe. Wirklich viel Spaß werdet ihr mit den Aufgaben abseits der Story nicht haben.
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