Sonntag, 10. August 2014

Was mich an [...] nervt... (1) - Heute: NBA 2K14

An dieser Stelle möchte ich euch eine neue Rubrik meines Blogs vorstellen. Wer kennt das nicht? Man ist gerade dabei, sein Lieblingsspiel zu zocken, als mal wieder ein altbekannter Bug zuschlägt. Vielleicht gibt es aber auch eine Animation der Hauptfigur, die einen total auf die Palme bringt. Oder das vorletzte Level eines Spiels ist einfach total unfair - nicht schwer, sondern wirklich unfair. Videospiele sollen unterhalten, und doch regt man sich als Zocker oft genug vor dem Bildschirm auf.

In der Rubrik "Was mich an [...] nervt..." stelle ich euch solche Momente aus bestimmten Spielen vor. Ich folge dabei keiner bestimmten Logik: Was sich gerade bei mir im Laufwerk befindet, landet hier, sofern mich etwas auf die Palme bringt. Vielleicht findet ihr ja einen Punkt wieder, über den ihr euch selbst auch ständig ärgert? Vielleicht kann ich euch auch ein wenig zum Schmunzeln bringen. Nicht alle Punkte sind nämlich ernst gemeint und mitunter auch etwas überspitzt ausgedrückt.

Falls euch zu einem Spiel noch weitere Punkte einfallen, die euch so richtig auf die Nerven gehen, postet diese in den Kommentaren. Ich erweitere den anschließend den Artikel um eure Vorschläge. Genug gelabert: Los geht´s mit "Was mich an [...] nervt...", heute mit NBA 2K14.


  • SPIEL DOCH AB, DU VOLLIDIOT!
    In NBA 2K14 bin ich hauptsächlich im Modus "Meine-Karriere" unterwegs, in dem man nur einen einzigen Spieler steuert. Klar, dass man da nicht als Wasserträger hinter seinen Kollegen herlaufen, sondern möglichst viele Punkte machen möchte. Da kann von mir aus Kevin Durant alleine vorm Korb stehen: ER HAT MIR DEN BALL ZU GEBEN, DAMIT ICH PUNKTEN KANN. Alles andere macht schließlich keinen Spaß.
  • F**k dich, Jackson Ellis!
    Eine Story in einem Sportspiel? Klingt komisch, gibt´s aber durchaus so im Meine-Karriere-Modus. Zumindest gibt´s eine seichte Hintergrund-Geschichte, um den Aufstieg eures Spielers an die Spitze der NBA zu untermalen. Schöne Sache, wäre da nicht Jackson Ellis. Er ist euer Gegenspieler und einfach ein richtig arrogantes Arschloch. Es ist zwar nur ein Basketball-Spiel - selten jedoch habe ich in einem Videospiel einen anderen Charakter so gehasst wie Jackson Ellis.
  • Warum treffe ich denn die Dreier nicht?!
    Einen Ball hinter der Dreierlinie zu versenken, ist einfach mal wesentlich cooler als irgendein blöder Korbleger. Daher sind Würfe von Downtown eine coole Sache. Wenn jedoch der fünfte Dreier in Folge trotz eines maximalen Wurf-Ratings nicht reingeht, ist das nicht ärgerlich, sondern zum Kotzen. Ganz einfach.
  • 2K-Server aus der Hölle
    Zumindest auf Next-Gen verbindet sich das Spiel stets mit den 2K-Servern, bevor ich loslegen könnt. Leider sind diese jedoch so arbeitswillig wie ein Beamter am Freitagnachmittag und quittieren öfters ihren Dienst. Blöd nur: Ohne Verbindung zum Server kein Meine-Karriere-Modus. Das nervt, 2K!
  • Zur Kasse, bitte
    Mikrotransaktionen sind heutzutage in Spielen leider keine Seltenheit mehr. Auch in NBA 2K14 könnt ihr gegen echtes Geld Credits kaufen, mit denen ihr dann die Attribute eures eigenen Spielers verbessern könnt. Die Credits verdient ihr zwar durch normale Spiele auch, irgendwann werden die Attribute aber verdammt teuer, sodass es lange dauert, bis ihr genügend Kohle zum Aufwerten zusammen habt. Bei einem Vollpreis-Titel für 70 Euro haben Mikrotransaktionen einfach nichts zu suchen!

Freitag, 8. August 2014

Insert Disc (13): Bald wird´s wieder sportlich

Das letzte Drittel des Jahres könnte für Gamer eigentlich kaum besser sein. Nicht nur in diesem Jahr, sondern generell. Wobei, eine Einschränkung gibt es vielleicht doch: Das letzte Drittel des Jahres könnte für Gamer kaum besser sein, die auf Sportspiele abfahren. Ab Ende August beginnen quasi zweieinhalb Monate vollgepackt mit Sport, Sport und nochmals Sport. Ich freue mich wie ein Schnitzel drauf. Denn: Ein FIFA oder ein NBA 2K zockt man nicht eben einfach mal durch und ist dann damit fertig. Bei mir sind diese Spiele echte Dauerbrenner auf der Konsole und laufen, bis ein Nachfolger erscheint.


Football? FOOTBALL!


Den Auftakt für die sportlichen Wochen auf Konsole macht der neueste Ableger von EA Sports Madden NFL. Gut, in Deutschland sind die Leute nicht ganz so verrückt nach Football wie die Amerikaner. Auch ich würde mich in diesem Sport nicht als Experte bezeichnen. Dennoch finde ich die Mischung aus Taktik kombiniert mit riesigen Schränken, die ein Ei über den Rasen tragen, faszinierend. Auch auf Konsole macht das Spiel ordentlich Spaß. Besonders der Karriere-Modus ist super. Ihr erstellt euch einen Spieler, lasst ihn auf eurer Wunsch-Position antreten und führt euer Team zum Erfolg. So hat mein virtueller Kevin Hildebrand Jahr für Jahr den Super Bowl gewonnen und als Quarterback etliche Rekorde für die Ewigkeit aufgestellt. Das Konzept ist zwar nicht neu, aber in Madden deutlich besser umgesetzt als in FIFA. Und macht eine Menge Spaß.


Gerade ist der Titel schon gefallen: Im September kommt FIFA 15 raus. Was soll man zu der Reihe großartig noch sagen? Negativ: Lionel Messi ist auf dem Cover, schon wieder. Wenn es so weitergeht, wird er auch noch nach Karriere-Ende vom Cover der Fußball-Simulation strahlen. Normalerweise macht mich ein neues FIFA nicht so heiß, da die Änderungen von Jahr zu Jahr doch eher gering ausfallen und ich hauptsächlich die neuen Trikots, Transfers etc. haben möchte. Wenn etwas nicht aktuell ist, ist das einfach nicht mein Ding. Neu ist immer besser! Aber in diesem Jahr bin ich sehr gespannt, was EA Sports aus dem Hut zaubert. Die Portierung von FIFA 14 auf Next-Gen war vielversprechend. Jetzt, wo die Entwickler ein Jahr Zeit hatten, das Spiel auf die neuen Konsolen anzupassen, erwarte ich große Dinge. Die ersten Ankündigen, das Spiel lebendiger und noch atmosphärischer gestalten zu wollen, klangen ja schon nicht schlecht.


Bälle, Bälle, Bälle...Puck


Erstmalig auf der neuen Konsolengeneration erscheint auch ein Ableger von Pro Evolution Soccer. Ich gebe es zu: Eigentlich spiele ich lieber PES. Der Become-A-Legend-Modus war immer deutlich besser als die Be-A-Pro-Grütze von FIFA. Außerdem war PES einfach immer den entscheidenden Tacken simulationslastiger. Das muss man nicht mögen, mir gefällt´s aber. Im letzten Jahr hat sich Konami aber ins eigene Fleisch geschnitten: Keine Next-Gen-Version, eine tolle Grafik-Engine, mit der PS3 und Xbox 360 aber hoffnunglos überfordert waren. Der Sprung auf die neuen Konsolen kommt gerade recht. Sogar mehr Lizenzen hat Konami ergattern können: So dürft ihr jetzt mit den Teams der 2. Ligen aus England, Italien, Frankreich und Spanien kicken. Bundesliga-Teams gibt es aber wohl wieder nur drei. Schade. Mit einer Bundesliga-Lizenz an Bord würde ich wahrscheinlich nur noch PES kaufen, nicht auch noch FIFA.


Ebenfalls ein Highlight: Das jährliche Update von NBA 2K. 2K Sports haut hier Jahr für Jahr eine Basketball-Simulation raus, die besser kaum sein könnte. Auch hier ist ein toller Modus dabei, in dem ihr euren eigenen Spieler zur NBA-Legende pusht. Sehr motivierend und gut umgesetzt. Weiterhin wage ich mich in diesem Jahr mal wieder an ein NHL-Spiel von EA. Große Erwartungen habe ich keine. Außer: Spannende Eishockey-Partien mit den Anaheim Ducks.


Ansonsten erscheint auch noch ein neues Wrestling-Spiel von 2K, WWE 2K15. Seit der Übernahme der Serie von 2K habe ich noch kein Spiel aus dem WWE-Universum wieder gezockt. Ich werde es definitiv mal in der Videothek ausleihen und anzocken. Ärgerlich: Ein neues Game der Formel 1 wird es auch geben - allerdings nicht für PS4, das erscheint erst im ersten Quartal des nächsten Jahres. Schade. Ich hätte gerne auf der PS4 ein paar Runden mit Sebastian Vettel gedreht. Aber halb so schlimm: Sport-Spiele erscheinen in diesem Jahr noch genug.