Mittwoch, 26. November 2014

Insert Disc (17): Pandaria war geil, Draenor ist es auch

Mists of Pandaria war cool. Ehrlich! Mit dem vergangenen Addon von World of Warcraft hatte ich viel Spaß und habe ein paar (haha, total untertrieben) nette Stunden in Pandaria verbracht. Ich habe Contents auf heroisch zum ersten Mal Monate vor einem neuen Patch gecleart. Kurz gesagt: Zwischendrin lief´s bei mir. Würde die Jugend jetzt sagen.

Whine? Nein, heute nicht

Von den ganzen Miesepetern, die vor dem Addon bittere Tränen vergossen, weil Pandas ja angeblich nichts in World of Warcraft zu suchen haben, habe ich mich nicht beeindrucken lassen. Auch die unenendliche Masse an Daily-Quests haben mich nicht gestört. Immerhin gab es ein Ziel, auf dass man hinspielen konnte. Daher hatte ich auch jede Fraktion in MoP auf ehrfürchtig. Für seine Mühen hat man ja schließlich auch was bekommen.

Ich könnte diesen Text jetzt noch ewig so fortführen, die Quintessenz ist aber: Mists of Pandaria fand ich echt geil. Punkt. Mein Lieblings-Addon bleibt zwar weiterhin Wrath of the Lich King, was allerdings eher an den geilen Charakteren und Raids lag. Da war MoP nicht ganz so gut. Bei dieser ganzen Lobhudelei darf man aber nicht vergessen, dass das Addon eigentlich nur zur Hälfte gut war. Oder zu drei Vierteln.

Irgendwann kam nämlich der finale Raid raus. So cool er gemacht war, irgendwann hatte ich keinen Bock mehr. Die Schlacht um Orgrimmar war über ungefähr ein Jahr auf den Servern. Tag für Tag, 365 Mal im Jahr also der gleiche Mist. Auch wenn der Raid nicht schlecht war: Abwechslung sieht anders aus. Schließlich will ich auch nicht 365 Tage im Jahr Bratwurst mit Pommes essen. Irgendwann schickt es dann halt auch mal.

Neben dem finalen Raid hatte das Addon zum Schluss nichts mehr zu bieten. Der eigene Garten? C´mon, den Kram kauf ich mir im Auktionshaus. Mats farmen? Bitte, über 30 Stacks Fläschen, Bufffood und Pots reichen eine Zeit. Auch sonst habe ich in dem Spiel keine Herausforderung mehr gesehen. Meine Schlussfolgerung: Mists of Pandaria war cool. Außer zum Schluss.

Lernt daraus, Blizzard!

Allein wegen dieser Erfahrung habe ich mich sehr auf Warlords of Draenor gefreut, obwohl ich mit WoW eigentlich aufhören wollte. Tja, man kann halt nicht alles haben im Leben. Und ich muss sagen: Ich bereue nichts. Das neue Addon macht tierisch Spaß, mit der eigenen Garnison hat Blizzard ein Element im Spiel integriert, das einen quasi ständig bei der Stange hält. Wenn man möchte. Anders als bei den Dailys in Mists of Pandaria hat man nicht mehr dieses „Ich muss das jetzt machen“-Gefühl. Supi. Bleibt zu hoffen, dass Blizzard den guten Start (ich rede nicht von den Servern, sondern vom Inhalt) nicht total vergeigt. Ein Jahr lang kein neuer Content will nämlich keiner mehr sehen.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Postkarten aus Azeroth (1)

Willkommen zu einer neuen Rubrik in meinem Blog. Da World of Warcraft bald ein neues Album spendiert bekommt, dachte ich mir, es ist Zeit für einen kleinen Rückblick. Statt euch mit ellenlangen Texten zuzuballern, lasse ich an dieser Stelle einfach mal ein paar Bilder sprechen.

In "Postkarten aus Azeroth" gibt es immer nette Screenshots aus meiner fünfjährigen WoW-"Karriere". Schön: Selbst, wenn die Ereignisse teilweise schon ewig zurückliegen, verbindet man doch eine gewisse Zeit mit jedem einzelnen Screen. Besonders sympathische Mitspieler, große Erfolge - World of Warcraft ruft diese Emotionen im Nachhinein so gut ab wie kein anderes Spiel.

Genug der sentimentalen Worte. Viel Spaß mit den ersten fünf Screenshots aus meiner riesigen Sammlung. Beim nächsten Mal gibt´s defintiv mehr.

Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich seit fünf Jahren meine Eule spiele. Vor allem, weil Mondkins so flauschig ist. Außerdem sieht es einfach lustig aus, wenn vier Eulen und ein Jäger-Pet eine Orgie feiern.
Die Eiskronenzitadelle war, ist und bleibt wohl für ewig meine liebste Raidinstanz. Da habe ich es mir - wie wahrscheinlich unzählige andere Spieler auch - nicht nehmen lassen, meine Eule auf den Thron des Lichkönigs zu setzen. Macht sich doch ganz gut, der angekettete Bolvar verleiht dem Bild einen gewissen SM Touch. Schick!
Irgendwann in Mists of Pandaria. Weltboss Oondasta war neu - und hat alle Spieler zerlegt. Gut drei Stunden haben wir uns mit über 150 Spielern die Zähne an ihm ausgebissen. Liegen aber auch kaum Leichen in der Gegend rum. 
Nach dem "Vorher-Bild" hier das "Nachher-Bild": Oondasta ist tot - und gefühlt 500 andere Spieler auch. Und dann gab´s auch nur Gold und keine Epix. Traurig. Trotzdem ein Kill, der in Erinnerung bleibt.
Mein erster Raid als Gildenleiter. Cataclysm, Pechschwingenabstieg. Nach etlichen Wipes an Endboss Nefarian standen wir als frischgebackene Gilde davor, auch den letzten Boss des Contents zu legen. Zwar auf Normal, aber egal. Heraus kam dann irgendwann dieser schicke 0%-Wipe. Mein Herz hatte dermaßen geklopft, unfassbar. Der Moment blieb mehr in Erinnerung als der letztliche Kill.